Modelle der Reederei werden im Internet versteigert / Besichtigung auf dem Teerhof

Beluga-Schiffe unterm Online-Hammer

Position 39, Aufruf: 1 200 Euro – ein Modell des Schwergutfrachters „Beluga Revolution“ im Maßstab 1:100. Es steht – laut Beschreibung des Auktionshauses – in einer rahmenlosen Glasvitrine „mit kleinem Sprung“. ·

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Sie tragen Namen wie „Beluga Sky Sails“, „Beluga Fairy“ und „Beluga Bremen“, und sie stehen alle zum Verkauf. Die Schiffe der im Insolvenzstrudel versunkenen Beluga-Reederei sind allerdings nicht im Original zu haben, sondern: im Modellformat.

Position 13, Aufruf: 500 Euro – der Schwergutfrachter „Marion Green“.

Im Zusammenhang mit der Insolvenz der Beluga Shipping GmbH versteigert die Proventura Industrie-Auktion GmbH, Göttingen, jetzt insgesamt 41 Schiffsmodelle. Im Gegensatz etwa zur Versteigerung des Beluga-College-Inventars durch Proventura Ende Juli kommen die Gegenstände dieses Mal allerdings nicht „live“ unter den Hammer, sondern sozusagen virtuell. Proventura versteigert die Schiffsmodelle online – via Internet. Angeboten werden sie in vier Tranchen, sprich: in vier einzelnen Online-Auktionen. Die erste davon endet am Mittwoch, 14. September („auslaufend ab 17 Uhr“).

Position 1, Aufruf: 1 200 Euro – der Schwergutfrachter „Beluga Impression“.

Interessenten können die Modelle bis zum 12. September im Foyer des Beluga-Gebäudes auf dem Teerhof besichtigen („dort auch Verkauf von Merchandising-Artikeln der Beluga Shipping GmbH“). Wer eines ersteigert hat, muss es dort auch abholen, und zwar vom 15. bis 22. September. „Abholung nur nach vorheriger Bezahlung und mit Abholschein möglich“, heißt es bei der Proventura. Und weiter: „Die Gegenstände werden in dem Zustand verkauft, wie sie – auch unter Hinzuziehung einer fachkundigen Person – besichtigt wurden oder hätten besichtigt werden können.“ Die zweite Auktionsrunde endet am 5. Oktober, die Besichtigung hierfür ist vom 26. September bis Anfang Oktober möglich.

Position 23, Aufruf: 1 200 Eu -  ro – das Containerschiff „Werder Bremen“.

Die dritte Auktion endet dann am 26. Oktober; Besichtigungsmöglichkeiten gibt es hier vom 17. bis zum 24. Oktober. Die vierte und letzte Runde endet am 16. November. Besichtigungen dafür sind vom 7. bis zum 14. November möglich. Die Verbundenheit mit Bremen und Werder, innovative Konzepte wie „Beluga Sky Sails“ – viele Aspekte der Reedereigeschichte werden noch einmal lebendig beim Klicken durch die Modelle all der Schwergutfrachter und Containerfrachtschiffe in der Online-Auktion. Manche sollen 600 Euro kosten, andere 1 200 Euro, wieder andere werden für 1 500 Euro aufgerufen.

Für das Modell des Schwergutfrachters „Marion Green“ fordert Proventura mindestens 500 Euro. Erstes Gebot: 375 Euro.

http://www.proventura.de

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