Bremer „Schwedenhappen“ beim ESC

Begegnungen hinter den Kulissen

Begegnung in Stockholm – von links gesehen: Moderator Jens-Uwe Krause, Sängerin Zoë Straub und der ESC-Experte Eggert Peters.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Spektakel: Zoë Straub, 1996 in Wien geboren, singt morgen – Sonnabend – beim Eurovision Song Contest (ESC, früher einfach: Grand Prix) für Österreich. Aber zuvor spricht sie für Bremen. Oder genauer: mit zwei Bremern. Und das in Stockholm.

Denn dort, im Zentrum des diesjährigen ESC-Wahnsinns, sind wieder zwei Bremer mit von der Partie – „Bremen-Vier“-Moderator Jens-Uwe Krause (oder einfach: „JUK“) und der PR-Fachmann und ESC-Experte Eggert Peters. Ein eingespieltes Team sind die beiden. Beobachter fragen sich schon, warum sie nicht auch mal antreten im europäischen Sangeswettstreit – doch ihr angestammtes Revier liegt eher hinter den Kulissen. Denn dort ist ja meist noch viel mehr los als auf der Bühne. Ein Eindruck davon lässt sich auf ihrer sehr schönen Facebook-Seite mit dem Namen „Schwedenhappen“ gewinnen. Dafür: zwölf Punkte an die beiden Bremer.

Weiteren Jury-Urteilen wollen wir an dieser Stelle natürlich nicht vorgreifen. Wohl aber noch verraten, dass Peters und „JUK“ heute, Freitag, eine ESC-Sondersendung auf „Bremen Vier“ präsentieren – mit allerlei Highlights für Fans. Die einstündige Sendung beginnt um 18 Uhr. Es kommt beispielsweise der ESC-Kommentator Peter Urban zu Wort. Und Bürger Lars Dietrich, der die deutsche Sängerin Jamie-Lee Kriewitz („Ghost“) in Schweden begleitet. Ein weiterer Gast ist die Sängerin Iveta Mukuchyan, die in Jerewan (Eriwan) geboren wurde, in Hamburg aufgewachsen ist und morgen für Armenien beim ESC antritt.

Und es gibt ein Gespräch mit Zoë Straub, die für Österreich mit dem Lied „Loin d’ici“ (übersetzt: „Weit weg von hier“) im Rennen ist – und dasoffenbar ziemlich gut. In den vergangenen Tagen, in der Hitze all der Proben und Halbfinalentscheidungen, hat sie sich zu einer ESC-Geheimfavoritin entwickelt.

„Entzückend“ sei sie obendrein, sagt Peters. Er und Krause haben die Künstlerin schon zu einem Vorgespräch getroffen. In ihrer Sendung wollen die Bremer ESC-Vertreter morgen von der jungen Österreicherin unter anderem erfahren, warum sie denn in französischer Sprache singt. Wienerisch wäre doch auch ganz gut.

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