Nachholtermin am 23. Mai

Update: „Les Brünettes“-Auftritt fällt aus

+
„Les Brünettes“ treten mit ihrem Beatles-Programm im „Fritz“ am Herdentorsteinweg auf.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Die Beatles als Frauen – das ist die Idee hinter dem neuen Programm der Frauen-Combo „Les Brünettes“. Ein Programm, mit dem die vier ausgebildeten Sängerinnen so etwas wie „Beatlemania“ auslösen – zuletzt etwa bei einem Auftritt in Oldenburg. Nun kommen sie nach Bremen.

+++ Update am 5. März +++
Der Auftritt von „Les Brünettes“ am 5. März im „Fritz“-Theater fällt krankheitsbedingt aus, teilt das „Fritz“-Theater am Montagnachmittag mit. Ein Nachholtermin steht jedoch schon fest, es ist der 23. Mai.

„Les Brünettes“ treten am Montag, 5. März, im „Fritz“-Theater am Herdentorsteinweg 39 auf. Beginn: 19.30 Uhr. Eintrittskarten zum Preis von 23 Euro plus Vorverkaufsgebühren gibt es unter anderem in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

Immer noch versuchen Musiker, Fans, Biographen und Zeitgenossen das Geheimnis der Beatles zu ergründen: Wie konnten ausgerechnet diese vier doch eigentlich ganz normalen Jungs aus Liverpool zu Blitzableitern der Sehnsüchte einer ganzen Generation werden?

Eine Frage, die auch eine Sprecherin der Konzertagentur aufwirft. Um zu antworten: „Sicher auch deshalb, weil sie eine wirkliche ,Band‘ waren – eine eingeschworene Bande, mehr als nur die Summe ihrer Einzelteile. Ein Attribut, was auch auf ,Les Brünettes‘ zutrifft, dies haben sie auf ihren beiden vorhergehenden Alben nachdrücklich bewiesen.“ Um dem sagenumwobenen Beatles-Spirit noch näher zu kommen, haben „Les Brünettes“ ihr Album sogar in den berühmten Abbey-Road-Studios in London aufgenommen – an dem Ort eben, an dem die Beatles viele ihrer Welthits geschrieben und eingespielt haben.

Das Ergebnis? Es klingt so: „,Les Brünettes‘ entstauben die vielgehörten großen Hits, entdecken eher unbekanntere Songs und überraschen mit Querverbindungen zwischen den Stücken. So versetzt uns das komödiantische Penny Lane ,very british‘ in das quirlige Liverpool der 60er Jahre, es wird geschimpft, gestritten und gelacht. Und die Hymne ,Let It Be‘ kommt durch minimalistische Elemente und elektronisch anmutende Beats ohne jeglichen Kitsch daher“, heißt es in einer Vorschau.

Da passt es nur gut, dass die vier Frauen ihr Beatles-Album auch auf Vinyl herausgebracht haben. „Les Brünettes“, das sind die Sängerinnen Juliette Brousset, Stephanie Neigel, Julia Pellegrini und Lisa Herbolzheimer. Sie lernten sich während des Gesangsstudiums an der Musikhochschule Mannheim kennen – und gründeten die Band als A-cappella-Quartett. Angekündigt wird „The Beatles Close-Up“ im „Fritz“ nun als „eine Show der musikalischen Höhenflüge, inszeniert mit Dialogen, Filmclips und Szenen, die eine spannende Nahaufnahme von Leben und Musik der Fab Four zeigen“.

Neue Musik im „Gesprächskonzert“

Zu ihrem ersten „Gesprächskonzert“ im Jahr 2018 bittet die Bremer Pianistin Claudia Janet Birkholz – und erstmals geht es in die Weserburg Bremen. Neue Musik und die Vielfalt derselben ist dort das Thema – am Donnerstag, 1. März, um 19 Uhr.

Das Gespräch dreht sich um die Frage, wie Bilder und Texte Musiker und Komponisten inspirieren. Gast ist der junge Pianist Mathieu Bech, der – wie es in einer Vorschau formuliert wird – „vor allem durch Improvisationen, aber auch Techniken des Jazz bekannt ist“. Fragen des Publikums sind – wie in allen „Gesprächskonzerten“ – ausdrücklich erwünscht. Zu hören sind Werke von Violeta Dinescu, Heinz Holliger, Thierry Huillet und Kazuyo Nozawa. Eintritt: 14 Euro, ermäßigt acht Euro.

Japan-Lesung im Institut Français

In der Reihe „Frankreich blickt nach Japan“ liest der Autor Akira Mizubayashi im Institut Français an der Contrescarpe aus verschiedenen Romanen. Mizubayashi, 1951 in Sakata geboren, lebt heute in Tokio. 1982 promovierte er an der Universität Paris VII – in seiner Dissertation beschäftigte er sich mit Rousseaus Thesen.

Mizubayashi hat sechs Bücher auf Japanisch veröffentlicht, bevor er sich überreden ließ, in französischer Sprache zu schreiben. „Als ich die französische Sprache für mich erobert habe, verlor ich gleichzeitig die ursprüngliche Reinheit des Japanischen für immer“, sagt er.

Mizubayashis Lesung im Institut Français – so eine Sprecherin – beginnt am Dienstag, 6. März, um 19 Uhr.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Aufgepasst: Das sind die acht häufigsten Irrtümer über Zecken

Aufgepasst: Das sind die acht häufigsten Irrtümer über Zecken

USA und Nordkorea verhandeln nach Gipfel-Absage weiter

USA und Nordkorea verhandeln nach Gipfel-Absage weiter

Holz in Flammen: Dichter Qualm über Diepholz

Holz in Flammen: Dichter Qualm über Diepholz

Böschungsfeuer an Bahnlinie bei Bothel

Böschungsfeuer an Bahnlinie bei Bothel

Meistgelesene Artikel

Seehofer greift hart durch und verbietet Bremer Bamf-Außenstelle Asylentscheidungen

Seehofer greift hart durch und verbietet Bremer Bamf-Außenstelle Asylentscheidungen

Von Auto in Bremen erfasst: Zehnjähriger schwer verletzt

Von Auto in Bremen erfasst: Zehnjähriger schwer verletzt

„Sie hatte Angst vor ihm“

„Sie hatte Angst vor ihm“

Mit weißem Tuch und weißen Handschuhen: Mann überfällt Bäckerei

Mit weißem Tuch und weißen Handschuhen: Mann überfällt Bäckerei

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.