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Polizei sucht Vermisste: Wer hat Ekaterina B. gesehen?

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Von: Fabian Raddatz

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Die vermisste 32-jährige Ekaterina B. aus Bremerhaven-Wulsdorf
Ekaterina B. (32) aus Bremerhaven-Wulsdorf wird vermisst. (kreiszeitung.de-Montage) © Polizei Bremerhaven

Wo ist Ekaterina B.? Eine seit dem 4. Februar in Bremerhaven vermisste 32-jährige Frau russischer Herkunft bleibt weiter verschwunden.

Bremerhaven –  Die Polizei in Bremerhaven sucht akribisch nach einer 32-Jährigen. Die Frau russischer Herkunft gilt seit dem 4. Februar als verschwunden. Eine Hundertschaft der Polizei suchte am Dienstag, 22. Februar 2022, in Bremerhaven-Wulsdorf stundenlang ein Gelände rund um den dortigen Wasserwerkswald ab. Die Ermittlungsgruppe „Ekaterina“ der Polizei Bremerhaven hatte die insgesamt 127 Einsatzkräfte angefordert.

Seit dem 4. Februar habe kein Kontakt zu der vermissten Ekaterina B. aufgenommen werden können, teilte die Polizei mit. Aus diesem Grund schließen die Ermittler auch nicht aus, dass ein Unglücksfall vorliege oder die junge Frau möglicherweise Opfer einer Straftat geworden sei.

Wer hat Ekaterina B. aus Bremerhaven gesehen? Suche bislang ohne Erfolg

Somit geht die Suche nach der vermissten 32-jährigen Ekaterina B. aus Bremerhaven-Wulsdorf weiter. Bisher blieben die Bemühungen der Beamten ohne Erfolg. Koordiniert wird der Einsatz inzwischen von einer Ermittlungsgruppe für Vermisstenfälle des zuständigen Kommissariats der Bremerhavener Polizei. Wie aus den Informationen hervorgeht, hat die Polizei am vergangenen Wochenende umfangreiche Suchmaßnahmen durchgeführt und Familienangehörige sowie Freunde und Bekannte der jungen Frau befragt.

Weitere Blaulichtmeldungen aus Bremen und Niedersachsen: Zehnjähriger in Rotenburg wieder da

Im Kreis Rotenburg in Niedersachsen gab es zuletzt einen Vermisstenfall mit glücklichem Ausgang. Dort hatten Polizei, Feuerwehr und DRK nach dem vermissten 10-jährigen Felix H. gesucht. Nach intensiver Suche war der Junge dort auch wieder aufgetaucht. Die Polizei erklärte, dem 10-Jährigen sei es nach seinem Wiederauftauchen den Umständen entsprechend gut gegangen.

Weit über 1000 Vermisstenfälle in Niedersachsen 2021 – viele Vermisste tauchen wieder auf

In Niedersachsen gab es auch 2021 zahlreiche offene Vermisstenfälle. Nach Angaben der Deutschen-Presse-Agentur wurden allein im Bundesland von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) 2021 über 1200 Menschen vermisst. Die Zahl setzt sich aus neuen sowie alten Fällen zusammen. Der älteste Vermisstenfall geht dabei auf das Jahr 1957 zurück.

Wie im aktuellen Fall des zehnjährigen Felix aus Hasssendorf im Kreis Rotenburg konnten auch 2021 viele Fahndungen wieder zurückgenommen werden, weil die vermissten Personen wieder auftauchten. Konkret war das im vergangenen Jahr in Niedersachsen bei 7169 Personen der Fall – von insgesamt 7852 in diesem Jahr gemeldeten Vermissten. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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