Ungarischer Pianist in der DKV-Residenz

Ballettmusik am Klavier mit István Lájkó

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Der ungarische Pianist István Lájkó wird in der DKV-Residenz erwartet.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. In der Reihe „Weltklassik am Klavier“ kommt diesen Monat der ungarische Pianist István Lájkó in die DKV-Residenz (Contrescarpe, Am Wandrahm 40–43). Der Termin: Sonntag, 28. Januar, 17 Uhr. Sein Programm stellt Tschaikowskys „wunderbare, ja zauberhafte ,Dornröschen-Suite‘ in den Mittelpunkt“, sagte eine Sprecherin.

Lájkó, Jahrgang 1982, begann mit acht Jahren mit dem Klavierspielen. Er ist in Europa, China und Amerika aufgetreten und hat etliche internationale Wettbewerbe und Preise gewonnen. Neben der fürs Klavier arrangierten „Dornröschen-Suite“ spielt er in Bremen Werke von Mozart. Eintritt: 20 Euro, Studenten: 15 Euro, Jugendliche bis 18: frei. Reservierungen per E-Mail an info@weltklassik.de.

Europa-Wettbewerb im Sendesaal

Im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee wird unterdessen der 16. Europäische Klavierwettbewerb vorbereitet. Er dauert von Sonntag bis Sonntag, 4. bis 11. Februar. Das Eröffnungskonzert allerdings steht schon am Sonnabend, 3. Februar, im Terminkalender – ab 19 Uhr spielt die russische Pianistin Varvara Nepomnyashchaya Werke von Robert Schumann, Nikolai Medtner und Sergej Prokofiev.

Nepomnyashchaya, 1983 in Moskau geboren, gibt seit vielen Jahren Klavierabende und tritt als Solistin mit verschiedenen Kammer- und Sinfonieorchestern auf. Konzertengagements führten sie nach Russland, Deutschland, Frankreich, Polen, Italien, Griechenland, Österreich, Japan und in die Schweiz. Eintritt: 30 Euro, ermäßigt 20 Euro. Karten gibt es unter anderem in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

Schwebschrauben und Scheinblüten

Schwebschrauben und Scheinblüten haben nichts mit schwarzen und weißen Tasten zu tun. Stattdessen ist „Schwebschrauben und Scheinblüten“ der Titel einer neuen Ausstellung des Künstlers Constantin Jaxy. Sie wird am Sonntag, 21. Januar, um 11 Uhr im Hafenmuseum (Speicher XI, Überseestadt) eröffnet. Einführung: Albrecht Lampe. Zu sehen sind Zeichnungen, Objekte und Installationen.

„Die Ausstellung ist ein Streifzug durch das Oeuvre von Constantin Jaxy – mit dem Fokus auf maritime Ansichten und Assoziationen“, sagt Lampe. „Was alle Arbeiten Jaxys auszeichnet, ist ihre Affinität zum Technischen, zum Architektonischen und Konstruierten.“ Schwebschrauben und Scheinblüten eben, was sich in der Ausstellung in teils großformatigen Arbeiten äußert.

„Ich arbeite wie ein Höhlenmensch, mit Holz, Kohle, Papier, Karton, Kreide und Graphit“, so Jaxy. Und: „Was der Mensch so an Seltsamkeiten hervorbringt, nehme ich auf!“

Schwarz und Weiß als „Grundnahrungsmittel“

Das Ergebnis sind Schwarz-Weiß-Zeichnungen, „raffiniert ausgetüftelte, bewegliche Modelle, mobile Licht- und Schatteneffekte, feinsinnig geschnittene tiefschwarze oder brillante blaue Kartonobjekte“, so Lampe.

Und weiter: „Die künstlerischen Grundnahrungsmittel von Constantin Jaxy sind – in aller Kürze – Schwarz und Weiß, Schatten und Licht, Zeit und Raum, Reisen und Internationalität, Musik und Akustik, Nähe und Distanz, industrielle und technische Ästhetik, Bewegung und Statik.“ Da gibt es dann schon mal Kranmodelle, die sich wie in Zeitlupe bewegen – während ihre Schatten wie ein tanzendes Ballett wirken.

Die „Schwebschrauben und Scheinblüten“ des Titels, sie sind Jaxy seit langem vertraut. Bootsrümpfe und Schiffsschrauben, Maritimes und Technisches – er ist im (einst vor allem) hafennahen Stadtteil Walle aufgewachsen. Ins Hafenmuseum zu gehen, wirkt da nur konsequent. Das Museum zeigt Jaxys Zeichnungen, Objekte und Installationen nun bis zum 8. April.

www.hafenmuseum-speicherelf.de

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