Bahnunterführungen in Oberneuland im April fertig

Freie Fahrt in Sicht

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Baustelle Franz-Schütte-Allee/Rockwinkeler Landstraße in Oberneuland: Bereits im April und somit drei Monate vor dem eigentlichen Fertigstellungstermin sollen die Arbeiten an der Bahnüberführung abgeschlossen sein. In den kommenden Wochen wird der Asphalt aufgetragen, die Fahrbahnen werden markiert.

Bremen - Von Steffen Koller. Züge im Minutentakt, Staus und stickige Luft. Als Autofahrer und Anwohner hat man es in Teilen Oberneulands aktuell nicht leicht. Zwei Bahnübergänge werden zur Zeit zu Bahnunterführungen umgebaut. Sie sollen schneller fertig werden, als die Planer ursprünglich gedacht hatten. 2019 könnte auch der dritte und letzte Abschnitt abgeschlossen sein, bis dahin wird es aber noch mal anstrengend.

2012 begannen die Arbeiten an insgesamt zwei von drei Bahnübergängen in Oberneuland. Die Franz-Schütte-Allee sowie die Straße „Auf der Heide“ sind seitdem Nadelöhre für Verkehrsteilnehmer. Schließen die Ampelanlagen, geht gar nichts mehr, Autos reihen sich auch in den umliegenden Straßen Stoßstange an Stoßstange. Doch damit ist bald Schluss, wie Martin Stellmann vom Amt für Straßen und Verkehr (ASV), berichtet. Drei Monate vor dem eigentlichen Fertigstellungstermin sollen zumindest diese beiden Bahnunterführungen ab April für den Verkehr freigegeben werden.

Aktuell, so Stellmann, würden sich die Tätigkeiten witterungsbedingt auf Pflasterarbeiten beschränken, in den kommenden Wochen soll dann der Asphalt auf die Fahrbahnen aufgetragen werden. Die Arbeiten wurden notwendig, weil zum einen nach der Fertigstellung des Bahnhofs Oberneuland, der an der Strecke Bremen-Hamburg liegt, Güter- und Personenbeförderung „drastisch“ zu genommen hätten, heißt es in einem Papier des ASV von 2013. Zum anderen spielen die gestiegene Bevölkerungszahl und der damit verbundene Individualverkehr eine entscheidende Rolle für den Ausbau des Verkehrsnetzes.

So reibungslos die Arbeiten an zwei der drei Bahnübergänge ablaufen, so „anstrengend“ werden sie wohl am letzten Bauabschnitt an der Mühlenfeldstraße, vermutet Stellmann. Aufgrund der sehr engen Fahrbahnführung könnte es für Anwohner und Autofahrer „alles andere als lustig und entspannt zugehen. Da machen wir auch niemandem etwas vor“, meint er. Man habe dies bereits den betroffenen Anwohnern mitgeteilt, fügt Stellmann an. Die Arbeiten an diesem Bahnübergang, dem man sein Alter auch als Laie ansieht, sollen im August 2016 beginnen und voraussichtlich Anfang 2019 beendet sein. „Danach ist es ruhiger, und es gibt weniger Abgase“, sagt Stellmann.

Nach Angaben der Deutschen Bahn wird die Strecke zwischen Bremen und dem Oytener Ortsteil Sagehorn vom 11. bis 28. November aufgrund der Bauarbeiten voll gesperrt werden.

2016 investiert die Deutsche Bahn AG insgesamt rund 380 Millionen Euro in den Ausbau des bestehenden Schienennetzes in Bremen und Niedersachsen. Der Bau der drei Bahnunterführungen kostet nach Angaben von Stellmann rund 52 Millionen Euro. Daran soll sich auch nichts ändern. „Es liegt alles im Zeit- und Kostenplan.“

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