Flugbetrieb läuft reibungslos

Die Rollbahn A des Bremer Flughafens wird auf Vordermann gebracht

Die Arbeiten an der Rollbahn A sind dringend notwendig und werden turnusmäßig durchgeführt.
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Die Arbeiten an der Rollbahn A sind dringend notwendig und werden turnusmäßig durchgeführt.

Bremen - Seit Montag wird die Rollbahn A auf dem Flughafen Bremen saniert. Die Ferienreisenden auf dem Bremer Airport werden durch die Arbeiten nicht behindert, auch der Flugbetrieb läuft reibungslos weiter.

Für Starts Richtung Osten gelangen in dieser Zeit der Arbeiten die Flugzeuge über den Rollweg C auf die Startbahn, rollen diese Richtung Westen entlang und machen einen sogenannten Backtrack – um dann nach einer Drehung auf der regulären Start- und Landebahn den Start wie gewohnt einzuleiten. Kleine und mittelgroße Maschinen drehen direkt auf der Runway, große Maschinen nutzen in dieser Zeit – da sie einen größeren Radius zum Drehen benötigen – für ihren Backtrack die Sonderstartbahn „West“, rollen dann bis zur Schwelle der regulären Start- und Landebahn und starten von dort.

Die Landesluftfahrtbehörde hat dieses Verfahren genehmigt, die Gemeinde Stuhr hat ihm ebenfalls zugestimmt.

Jährliche Arbeiten

Einmal im Jahr ist die Betonsanierung auf der Rollbahn A notwendig. „Die Platten werden aufgeschlitzt, verfüllt und anschließend wieder verfugt“, beschreibt Christian Knuschke, Leiter Luftfahrt, das Verfahren. Er beaufsichtigt die Arbeiten, die voll im Zeitplan liegen. Routine eben. 

Morgens wird die Rollbahn A auch während der Arbeiten genutzt, im Laufe des Vormittags, wenn die Flugbewegungen weniger werden, beginnen die Arbeiten am nächsten Teilstück. Die verfugten Platten trocknen dann ab Nachmittag und in der Nacht. Am nächsten Morgen sind sie bereits befahrbar. Und das Ganze beginnt von vorne.

Noch bis zum 7. Juli dauern die Arbeiten an der Rollbahn A. Der Flugbetrieb wird dadurch nicht beeinträchtigt.

„Nächste Woche steht die Rollbahn wieder uneingeschränkt für den Flugbetrieb zur Verfügung“, stellt Knuschke in Aussicht. Wie auf Kommando überquert eine Germania-Maschine die Baustelle und erbringt den Beweis, dass es keinerlei Einschränkungen für Flugzeuge und Passagiere gibt. 

Bis zum 7. Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Der Airport nutzt die Zeit, in der die Rollbahn A gesperrt ist, gleichzeitig dafür, den angrenzenden Grünstreifen mit dem Werder-Bremen-Schriftzug zu durchforsten. 

sk

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