„B2Run“: 5 000 Menschen aus 300 Firmen laufen 6,5 Kilometer rund ums Stadion

Schwitzen für den Teamgeist

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Mehr als 5 000 Frauen und Männer machten sich heute Abend ggen 19.30 Uhr auf eine 6,5 Kilometer lange Strecke rund ums Weserstadion.

Bremen - Von Steffen Koller. Schwitzen, kämpfen, auf die Zähne beißen – bei der zweiten Auflage des Firmenlaufs „B2Run“ rund um das Bremer Weserstadion sind heute Abend mehr als 5 000 Teilnehmer an den Start gegangen. Bei etwa 25 Grad im Schatten hatten einige ordentlich zu tun, nicht schon vor dem Ziel schlappzumachen.

Dehnübungen, noch ein letztes Erinnerungsfoto mit trockenen Sachen – und ab ging es für die mehr als 5 000 Starter. Für die Teilnehmer aus rund 300 Firmen aus Bremen und „umzu“ galt es, eine 6,5 Kilometer lange Strecke zu bewältigen. Das brachte den einen oder anderen mächtig an seine Grenzen. Im Mittelpunkt standen jedoch Spaß und Teamgeist.

Doch einige der Frauen und Männer wollten an ihre Grenzen gehen. Für Klaus (46) und Rita (49), die sonst nur „auf der faulen Haut liegen“, wie sie sagten, kam so ein „kleiner Marathon“ gerade recht. Danny und Sebastian, beide 25 Jahre alt, sahen die mehr als sechs Kilometer eher als ein „leichtes Workout“. Für sie stehe der Spaß im Vordergrund, meinten die beiden Techniker, die sonst „totale Sportfreaks“ seien. „Spaß haben und mal außerhalb der Arbeit was mit Kollegen unternehmen – so was stärkt den Zusammenhalt“, waren sich Britta (43) und Daniela (41) sicher. Und dass Sport nicht zwangsläufig was mit jugendlichem Alter zu tun hat, bewies Schirmherr Willi Lemke (68), der die Resonanz „einfach unglaublich fand“. Nur eines mochte der frühere Innensenator nicht so recht glauben: „Das Wetter ist ja phantastisch. Hat der Beckenbauer da was organisiert?“, fragte er rhetorisch in die Runde und gab wenige Sekunden später den Startschuss für den Lauf.

Die Sieger verschiedener Kategorien freuten sich nicht nur über Ruhm und Applaus der Teilnehmer, sie nehmen auch am „B2Run“-Finale am 10. September im Berliner Olympiastadion teil. Bei den Cracks gewannen Janina Heyn und Oliver Sebrantke.

Das Stadion in Berlin ist zwar etwas größer als das Weserstadion, aber dafür ist „Bremen die schönste Stadt der Welt“, so Willi Lemke. Der 68-Jährige lief selbst mit, um den „jungen Hüpfern mal zu zeigen, was ein alter Hase noch so drauf hat“.

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