Bremer als Titelverteidiger in Japan am Start

„B-Human“ will Weltmeister im Roboterfußball werden

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Mission Titelverteidigung: Das Bremer Robo-Cup-Team „B-Human“ (schwarze Trikots) will in Nagoya seinen Weltmeistertitel in der Standard Platform League verteidigen.

Bremen - Der amtierende Weltmeister „B-Human“ will seinen Titel verteidigen. Bei der Robo-Cup-Weltmeisterschaft vom 27. bis 31. Juli im japanischen Nagoya gilt das Bremer Team als Favorit. Schließlich hat „B-Human“ bereits fünfmal den WM-Titel im Roboterfußball in der Standard Platform League gewonnen und ist zudem in Deutschland und Europa ungeschlagen.

Wie schon bei der „German Open 2017“ in Magdeburg, bei der „B-Human“ zuletzt triumphierte, tritt das gemeinsame Team der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) im neu eingeführten „Champions Cup“ an.

Die Einführung des „Champions Cup“ und des „Challenge Shield“ innerhalb der Standard Platform League soll dazu beitragen, dass möglichst gleichstarke Gegner in den Wettkämpfen aufeinandertreffen – vergleichbar mit Bundesliga und Zweiter Liga. Die Veranstalter erhoffen sich dadurch „ausgeglichenere und damit auch spannendere Fußballspiele“, heißt es.

Neu ist außerdem die sogenannte „Mixed Team Competition“, in welcher gemischte Teams, die sich aus jeweils zwei regulären Mannschaften zusammensetzen, gegeneinander antreten. Jede Mannschaft stellt dabei drei Spieler, wobei „B-Human“ gemeinsam mit den „Hulks“ der Technischen Universität Hamburg das Team „B-Hulks“ bildet.

Um sich mehr und mehr den Bedingungen „echter“ Fußballspiele anzunähern, besteht der Bodenbelag des Robo-Cup-Fußballfeldes seit diesem Jahr aus Kunstrasen. „Auch gibt es mehr natürliches Licht in der Halle, worauf sich die Software der Spielerkameras einstellen muss“, sagt eine Sprecherin des DFKI.

13 Roboter und 17 Menschen im Team

Das Team „B-Human“ setzt sich aus 13 NAO-Robotern, 17 Studenten und ehemaligen Studenten der Uni Bremen sowie den Wissenschaftlern Dr. Thomas Röfer vom DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems und Dr. Tim Laue von der Universität Bremen zusammen.

„B-Human“ tritt in den Robo-Cup-Wettbewerben in der Standard Platform League an. Diese verdankt ihren Namen der Tatsache, dass alle Teams dasselbe Robotermodell verwenden, und zwar den humanoiden Roboter Nao der Firma Softbank Robotics.

Der humanoide Roboter ist etwa 60 cm hoch und wiegt ungefähr 5 Kilogramm. Die aktuelle Version, der Nao  V5, hat 25 über Servomotoren steuerbare Gelenke: elf für die Beine, zwei zum Bewegen des Kopfes sowie sechs pro Arm.

Die Teams unterscheiden sich allein in der Software, die sie für die Roboter entwickeln. Dank ihrer Hilfe agieren die Naos im Spiel vollständig autonom, sagt die DFKI-Sprecherin.

je

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