70 Aussteller zeigen sich bis Sonntag auf der Gesundheitsmesse „My Life“

Dem eigenen Körper zuliebe

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Asita Rosen zeigt ein Notfallarmband, das mit den wichtigen Informationen über den Träger versehen wird.

Bremen - Von Steffen Koller. Aktivurlaub, Altersvorsorge, Fitnessprodukte: Bei der Premiere der Gesundheitsmesse „My Life“, die gestern in der Messehalle 7 an der Bürgerweide ihre Pforten öffnete, dreht sich alles um den menschlichen Körper und wie man ihn auch im hohen Alter richtig in Schuss hält.

Die Gesellschaft überaltert, und viele Menschen wollen auch jenseits der 70 noch ein selbstbestimmtes sowie gesundes Leben führen. Doch oft gelingt das nur bedingt. Sehschwächen, Demenz oder Herz-Kreislauferkrankungen erschweren den Alltag zusehends. An 70 Infoständen haben Besucher seit gestern auf der Gesundsheitsmesse „My Life“ Gelegenheit, sich für das Alter zu wappnen. Ob bei Vorträgen oder Expertengesprächen, ob beim Messen des eigenen Blutzuckerspiegels oder der Beratung für eine gesunde Ernährung – die Messe hat noch heute und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet und bietet zahlreiche Mitmachaktionen an.

Neben praktischen Aktivitäten, wie Fitness- oder Krafttests, geht es den Organisatoren auch um das große Thema Prävention. Dazu passend bietet zum Beispiel ein österreichischer Hersteller sogenannte Notfallarmbänder an. Eine simple, aber im Ernstfall sehr effektive Möglichkeit, Leben zu retten. Die Armbänder werden auf individuelle Anfrage mit den wichtigsten Informationen versehen und bieten im Notfall einem

Erstretter entscheidende Informationen über Allergien, Vorerkrankungen oder auch den zu Hause wartenden Hund, den es zu versorgen gilt.

Aber auch wenn ein Leiden, wie eine schwere Seherkrankung, bereits fortgeschritten ist, halten die Aussteller Lösungen bereit. So präsentiert beispielsweise ein Stand sogenannte Vorlesegeräte, die es auch blinden Personen ermöglichen, Kontoauszüge oder ihre Post zu lesen. „Die Selbstständigkeit bleibt bestehen, und das ist ein enormer Gewinn an Lebensqualität“, sagt Jörg Zibuschka, Leiter des Standes.

Vorrangig spricht die Messe Interessierte zwischen 35 und 70 Jahren an, doch auch die ganz jungen Besucher sind mit ihren Nöten beim Teddybären-Doktor willkommen. Denn am Sonntag bieten Medizinstudenten aus Oldenburg eine Teddysprechstunde an. So sollen auch Kinder spielerisch an das Thema Gesundheit herangeführt werden, sagen die Studenten.

Und weil so ein Bummel von Stand zu Stand unter Umständen sehr anstrengend sein kann, gibt es auch viele Gelegenheiten, den Kopf freizubekommen. Mehrere ausgbebildete Physiotherapeuten bieten zehnminütige Massagen und Entspannungsübungen an. Wer zudem offen für neue Geschmäcker ist, hat die Wahl zwischen exotischen Früchten aus Fernost, Brotkernsaft und Co.

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