Cellistin und Pianistin im Sendesaal

Ausnahmetalente aus Lettland kommen nach Bremen 

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Beethoven unterm Arm: Magdalena Ceple und Jelizaveta Vasiljeva treten im Sendesaal auf. 

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Im schönen Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee steht wieder ein Konzert der Reihe „Saltarello“ an – dieses Mal mit der Cellistin Magdalena Ceple und der Pianistin Jelizaveta Vasiljeva. „Zwei junge Ausnahmetalente aus Lettland“, so eine Sprecherin. Ihr Auftritt beginnt am Donnerstag, 14. September, um 20 Uhr. Zu hören sind Werke von Beethoven, Schumann und Rachmaninoff. Eintritt: 15 Euro, ermäßigt fünf Euro.

Magdalena Ceple gilt bereits jetzt als eine der renommiertesten Cellistinnen ihrer Generation in Lettland. Geboren 1994 in der bremischen Partnerstadt Riga, begann sie mit acht Jahren Cello zu spielen. Sie studierte in Riga und Brüssel und besuchte Meisterklassen unter anderem bei Sol Gabetta und Romain Garioud. Mit dem Lettischen Nationalorchester gab sie 2014 ihr Debüt als Solistin (mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen). 2015 bekam sie den Kammermusikpreis der „Compagnie der Schwarzen Häupter“ aus Riga verliehen.

Jelizaveta Vasiljeva, 1995 ebenfalls in Riga geboren, begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Mit sechs Jahren trat sie in die „Special Riga Music School“ ein. Heute ist sie Studentin am Lübecker Konservatorium in der Klavierklasse von Konrad Elser. Meisterklassen besuchte sie unter anderem bei Dina Joffe (Israel), Konstantin Lifschitz (Schweiz), Bernd Goetzke und Markus Groh.

Federico García Lorca und der Flamenco

Bereits am Sonnabend, 2. September, wird das Quartett des belgischen Klarinettisten Jaan Bossier um 20 Uhr im Sendesaal erwartet. Das Ensemble nimmt sich in seinem neuen Programm der Sammlung „15 Canciones Populares Antiguas“ von Federico García Lorca aus dem Jahr 1931 an, die sephardische Musik und Flamenco umfasst.

Federico García Lorcas Leidenschaft für den Flamenco steht bei diesem Programm im Fokus, heißt es im Sendesaal. Und: „Lorca, der auch ein begabter Pianist war, hatte die Flamenco-Sängerin La Argentinita in andalusischen Bars am Klavier begleitet. Ihre Auftritte waren legendär und wurden 1931 auf einer Schallplatte verewigt.“

Klarinettist Bossier tritt im Sendesaal mit Florian Peelmann (Bratsche), Gwen Cresens (Akkordeon) und Axel Ruge (Kontrabass) auf. Als „special guest“ ist die Flamencosängerin Amparo Cortés mit von der Partie. Eintritt: 25 Euro, ermäßigt 15 Euro.

Kunsthandwerker in der Berliner Freiheit

„Kreatives und Schönes“ – unter diesem gewissermaßen auch kreativen und schönen Titel lädt das Einkaufszentrum Berliner Freiheit in der Vahr zu einem Kunsthandwerkermarkt ein. Die Beteiligten stammen aus Bremen und Niedersachsen und präsentieren ihre Arbeiten an drei Tagen – Donnerstag, 31. August, in der Zeit von 10 bis 19 Uhr, Freitag, 1. September, von 9 bis 19 Uhr sowie Sonnabend, 2. September, von 9 bis 18 Uhr.

Feier im Künstlerhaus am Güterbahnhof

20 Jahre Künstlerhaus am Güterbahnhof – das wird gefeiert. Drei Tage lang, um genau zu sein. Am Freitag, 25. August, wird eine Ausstellung eröffnet (Tor 40). Die ist aus Sonnabend und Sonntag, 26. und 27. August, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr zu sehen. Zudem öffnen Künstler ihre Ateliers (14 bis 17 Uhr). Am Sonnabend steht zudem ein hochoffizieller Festakt mit Tortenanstich auf dem Programm, zu dem um 17.15 Uhr Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz erwartet wird.

Lyrische Töne und swingende Linien

Neu formiert präsentiert sich das Trio von Klaus Möckelmann am Freitag, 8. September, um 20 Uhr in der Villa Sponte am Osterdeich 59b. „Mit lyrischem Ton, swingenden Linien und bluesigen Sounds präsentiert der neuerdings in Lilienthal lebende Pianist eigene Kompositionen und Arrangements“, sagte ein Sprecher beschwingt.

Inspiriert durch den modernen Jazz der Hardbop-Ära, zeigen Möckelmanns Kompositionen „melodische Klarheit und Harmonik“, so der Sprecher weiter. „Besonders in seinen Balladen ist eine klangliche Weite und Dynamik zu hören, die sonst eher von skandinavischen Musikern bekannt ist.“ Stilistisch schlage Möckelmanns Trio „einen weiten Bogen von zeitgemäßen Spielformen des Jazz bis hin zu erdig groovenden Titeln“. Der Eintritt für das Konzert in der Villa Sponte beträgt zehn Euro, ermäßigt acht Euro.

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