50 Ausbildungsplätze für Flüchtlinge

Perspektive in der neuen Heimat

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Vertragsunterzeichnung im Rathaus: Karoline Linnert (v.l.), Christoph Weiss und Jan-Gerd Kröger.

Bremen - Bremen setzt ein Zeichen. Die Stadt, die Handelskammer und die Handwerkskammer haben ein Projekt gestartet, mit dem Ausbildungsplätze für 50Flüchtlinge bereitgestellt werden. Bürgermeisterin Karoline Linnert (Grüne), Handelskammer-Präses Christoph Weiss und dessen Kollege von der Handwerkskammer, Jan-Gerd Kröger, unterzeichneten gestern eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.

„Mit dem Ausbildungsplatz haben die jungen Frauen und Männer eine Perspektive“, sagte Linnert. Eine . „Die Flüchtlinge sollen hier ein Bein auf die Erde bekommen, damit sie nicht ihr Leben verplempern“, fuhr die Grüne fort. Und weiter: „Willkommenskultur darf nicht nur auf dem Papier stehen.“ Weiss ergänzte: „Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Jugendlichen zu unterstützen.“ Er sprach von einem „tollen Konzept“ und einem Projekt, das gut für die Flüchtlinge und auch gut für die Betriebe und den Wirtschaftsstandort Bremen sei. Die Ausbildungsplätze sollen im kaufmännischen, technischen und handwerklichem Bereich angesiedelt sein. In welchen Berufen ausgebildet wird, hängt von den Interessen und Fähigkeiten der Bewerber ab.

Die Stadt Bremen stellt 20Plätze bereit, und je 15Plätze werden von Handwerks- und Handelskammer akquiriert. Zur Vorbereitung der im September 2016 beginnenden Ausbildung absolvieren die Flüchtlinge eine einjährige Einstiegsqualifizierung mit zwei Berufsschultagen und drei Praxistagen in den Betrieben und Werkstätten. Besonderer Wert werde auf spezielle Deutschkurse gelegt, heißt es. Im Vorbereitungsjahr gibt es pro Kopf eine monatliche Pauschale von 216Euro.

Zu den ersten Infoveranstaltungen sind rund 250 Interessenten gekommen. Daraus werden die geeigneten Bewerber herausgefiltert. Die Flüchtlinge müssen einen Duldungsstatus besitzen und sollen ihre Heimat aus humanitären Gründen verlassen haben.

je

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