Koreanische Pianistin stellt CD vor

Aufgenommen und präsentiert

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Die koreanische Pianistin Ji-Yeoun You stellt ihr aktuelles Album dort vor, wo sie es auch aufgenommen hat – im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Die koreanische Pianistin Ji-Yeoun You hat vergangenes Jahr im für seine Akustik ja weithin be- und gerühmten schönen Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee ihr neues Album mit dem Titel „Kontraste“ eingespielt. Jetzt kehrt die Musikerin an den Ort des Geschehens zurück, kurzum: Ji-Yeoun You präsentiert die CD am Freitag, 30. Juni, im Sendesaal. Das Konzert beginnt um 20 Uhr.

„Mit virtuoser Empathie führt sie Klavierwerke von Schubert, Bartók und Beethoven zusammen – ergänzt um eine Komposition ihres koreanischen Landsmannes Isang Yun anlässlich seines 100. Geburtstages in diesem Jahr“, sagt eine Sprecherin des Sendesaals über das Album der Pianistin.

Ji-Yeoun You debütierte im Alter von zehn Jahren mit dem Mozart-Krönungskonzert in ihrer koreanischen Heimatstadt Yeosu. Sie gewann als Schülerin an der renommierten Yewon Arts School in Seoul alle wichtigen nationalen Wettbewerbe für Nachwuchsmusiker, heißt es weiter. Bekannt wurde die Musikerin durch Auftritte in Rundfunk und Fernsehen – und als Preisträgerin bei internationalen Wettbewerben.

Heute gibt sie Soloabende in ganz Europa und Asien. Zudem spielt die Künstlerin in verschiedenen Kammermusik-Formationen. Ji-Yeoun You unterrichtet an der Universität der Künste Berlin sowie an der Hochschule für Musik in Dresden. Karten für ihr CD-Präsentationskonzert im Sendesaal kosten 25 Euro, ermäßigt 15 Euro.

Moderatoren fragen Moderatoren

Am Freitag, 23. Juni, ist im dritten TV-Programm (NDR) ab 22 Uhr eine neue Ausgabe der Bremer Talkshow „3nach9“ zu sehen. Die Moderatoren Giovanni di Lorenzo und Judith Rakers begrüßen dieses Mal ein paar Kollegen – die Moderatorin Sandra Maischberger und den Moderator Carlo von Tiedemann. Das Fernsehen ist eben doch ein selbstreferenzielles System. Außerdem bei Radio Bremen im Faulenquartier zu Besuch: Fernsehkoch Horst Lichter, Ex-Torhüter Toni Schumacher, Schriftsteller Klaus-Peter Wolf und der blinde Bergsteiger Andy Holzer.

Krümpelhäuser im Bremer Norden

Der „Blick auf Krümpelhäuser“, von der Malerin Hermine Overbeck-Rohte in der Zeit nach 1905 mit Öl auf Leinwand gemalt, ist gegenwärtig „Bild des Monats“ im Vegesacker Overbeck-Museum. „Nachdem sie mit ihrem Mann, dem Maler Fritz Overbeck, in den Bremer Norden gezogen war, genoss sie von ihrem Atelierfenster aus den weiten Blick über das Schönebecker Auetal und den sogenannten Krümpel“, erklärt Museumsleiterin Dr. Katja Pourshirazi.

Krümpel? Diese Bezeichnung geht auf eine geografische Besonderheit des nordbremischen Flurstücks zurück. Das niederdeutsche „krümpeln“ bedeutet „einschrumpfen“, so Pourshirazi weiter – „und tatsächlich wird das Gebiet zwischen den Straßen ,Auf dem Krümpel‘ und ,An der Aue‘ immer schmaler, je weiter man vom Schönebecker Kirchweg Richtung Vegesacker Heerstraße kommt“. Das Flurstück ist folglich nicht rechteckig, sondern es verjüngt sich trapezförmig.

Auf etlichen Bildern hielt Hermine Overbeck-Rohte die Krümpel-Landschaft fest – und auch Fritz Overbeck ließ sich von dem Motiv zu mehreren Gemälden anregen. Unter anderem davon dürfte die Rede sein bei einer Führung zum „Bild des Monats“ mit Museumsleiterin Pourshirazi. Der Termin: Donnerstag, 29. Juni. Beginn: 17 Uhr. Kosten: zwei Euro plus Museumseintritt.

Das Overbeck-Museum an der Alten Hafenstraße 30 ist täglich – außer montags – in der Zeit von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

www.overbeck-museum.de

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