„Atos-Trio“: Albumproduktion und Konzert

An die Grenzen

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„Neuronale Landschaften“ zeigt das Haus der Wissenschaft in Kooperation mit dem Instituto Cervantes.

Von Thomas Kuzaj. Musik I: Das „Atos-Trio“ aus Berlin, gerade erst von einer Südamerika-Tournee zurückgekehrt, nimmt dieser Tage seine neue CD („The Czech Album“) mit – erraten! – Klavier-Trios tschechischer Komponisten (Novak, Dvorak, Smetana) im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee auf – und gibt dort zum Abschluss der Aufnahmen ein Produktionskonzert. Termin: Mittwoch, 15. Juli, 20 Uhr. Eintritt: 20 Euro.

Musik I: Das „Atos-Trio“ aus Berlin, gerade erst von einer Südamerika-Tournee zurückgekehrt, nimmt dieser Tage seine neue CD („The Czech Album“) mit – erraten! – Klavier-Trios tschechischer Komponisten (Novak, Dvorak, Smetana) im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee auf – und gibt dort zum Abschluss der Aufnahmen ein Produktionskonzert. Termin: Mittwoch, 15. Juli, 20 Uhr. Eintritt: 20 Euro.

Annette von Hehn (Violine), Stefan Heinemeyer (Violoncello) und Thomas Hoppe (Klavier) sind seit 2003 gemeinsam auf Tour – weltweit. „Das ‚Atos-Trio‘ geht in Ausdruck und Dynamik an die Grenzen. Und mit seinem unerhört warmen, homogenen, singulär expressiven Trio-Klang oft weit über das Gewohnte, Gehörte, Erwartete hinaus“, heißt es in einer Vorschau des Sendesaals.

Musik II: Apropos Sendesaal. Wie berichtet, bittet der Deutsche Musikrat alle zwei Jahre zum Workshop für junge Dirigenten – in diesem Jahr zum letzten Mal unter der Leitung des Bremer Generalmusikdirektors Markus Poschner, der ab der Spielzeit 2017/18 das Bruckner-Orchester Linz leiten wird.

Das Abschlusskonzert des Dirigentenforums beginnt am Freitag, 10. Juli, um 20 Uhr im Sendesaal.

Es dirigieren neben Lorenzo Viotti und Vladimir Yaskorski nicht, wie uns zunächst mitgeteilt wurde, Fergus Macleod und Christian Reif, sondern Chin-Chao Lin (Student, Zürcher Hochschule der Künste) und Jiri Rozen (Student, Hochschule für Musik und Theater Hamburg). Zu hören gibt‘s ein Brahms-Programm.

Ausstellung: Der

Blick ins Gehirn

Wissenschaft: Im Haus der Wissenschaft (Sandstraße 4) zeigt das Instituto Cervantes eine Ausstellung mit dem Titel „Neuronale Landschaften“. Sie wird heute, Dienstag, um 18 Uhr eröffnet. Kurator der Schau ist Javier de Felipe.

Im Jahr 1906 wurde der spanische Mediziner und Wissenschaftler Santiago Ramón y Cajal (1852 bis 1934), der sich mit den Feinstrukturen des Nervensystems beschäftigte, mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Die künstlerische Auseinandersetzung mit der Neurowissenschaft ist nun das Thema der Ausstellung. Sie vereint digitale Bilder, die „auf attraktive und künstlerische Art Konzepte und bedeutende Entdeckungen im Bereich der Neurowissenschaft darstellen“, heißt es in einer Ankündigung.

Zu sehen seien „ungemein suggestive Bilder, die den Betrachter durch ihre Farbgebung und Schönheit in Erstaunen versetzen und an die Malerei von Renoir, Miró, Picasso oder Chagall erinnern“. Nicht mehr und vor allem: nicht weniger. Und nicht mehr und nicht weniger als der Blick ins menschliche Gehirn, denn: „Die Ausstellung zeigt eine Auswahl wissenschaftlicher Bilder des Nervensystems des Gehirns.“

Die Ausstellung ist bis zum 28. August zu sehen. Eintritt: frei.

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