„Feuerwerk der Turnkunst“ zeigt in Bremen zweimal „Opus“

Artistisch in die 20er

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Der Schwung kommt aus den Rollerskates. Das „Duo Air Scating“ (Angela Kim und Stuart McKenzie) aus New York lässt an den Strapaten hängend seine Körper sprechen.

Bremen - „Opus“ heißt das aktuelle Programm der Show „Feuerwerk der Turnkunst“. Sportler und Musiker wollen die Zuschauer mit einer gefühlvollen Geschichte zurück in die 20er führen. Erstmalig ist die Show in Bremen vor dem Jahreswechsel zu sehen: am Montag, 30. Dezember, um 14 und um 19 Uhr in der Stadthalle (ÖVB-Arena).

Erstmals wird ausschließlich Live-Musik von der sechsköpfigen Band „The Red Sox Peppers“ gespielt. „Die Musiker sind Teil der Show“, sagt Jan Brüning (37), Projektleiter beim Veranstalter Spospom. So sei es auch möglich, Musik zu wiederholen, wenn dies sinnvoll sei. „Die Musiker sehen die Sportler. Sie stehen mit auf der Fläche“, so Brüning.

Auch bei den Sportdarbietungen zeigt sich, dass vieles zu den 20ern passt, was heute noch modern ist, darunter: das Fahrrad. Die amtierende Europameisterin und Vize-Weltmeisterin Viola Brandt tritt mit einem Fahrrad an, auf dem alles auf das Notwendigste reduziert ist, also in etwa so, wie es oft im Straßenverkehr zu beobachten ist, mag dem einen oder anderen Leser dabei einfallen. Brandt zeigt die perfekte Beherrschung ihres Körpers und des Sportgeräts Rad. „Das ist typisch 20er“, sagt Brüning. „Das Fahrrad ist zwar kein typisches Showgerät der Gegenwart, aber viele Kinder können auf BMX-Rädern auf dem Hinterrad fahren. Sie bekommen einen beeindruckenden Auftritt zu sehen.“

Das Duo „Rolling Wheel“ aus Ungarn interpretiert sein Sportgerät, das Rhönrad, nach Veranstalterangaben auf neue Weise und zeigt unter anderem, dass ein Handstand auf dem Rhönrad möglich ist – man muss das nur beherrschen.

Unter dem Namen „Ex-treme Fly“ treten vier Reckartisten an einem Dreifachreck auf und zeigen eine Flugshow. „Die Sportler laufen aus allen Richtungen an und fliegen in alle Richtungen“, sagt Brüning.

Das Schleuderbrett ist das Sportgerät der „Mongolian Nomads“, zwölf Turnern aus der Mongolei. Die Turner katapultieren sich in schwindelerregende Höhen von gut acht Metern, etwa um eine Menschensäule zu bauen oder bei ihren Kunsttücken direkt wieder zu Boden zu gehen. „Wir haben beim ,Feuerwerk der Turnkunst‘ kein Netz über dem Boden“, sagt Brüning.

Das „Duo Air Scating“ (Angela Kim und Stuart McKenzie) wird mit einer Kombination aus Tanz auf Rollerskates und Artistik an Strapaten im Zusammenspiel eine emotionale Geschichte erzählen, die sich in das Kunstwerk „Opus“ einfügt. Das Duo aus New York ist in diesem Jahr auch bei der Fernsehshow „Das Supertalent“ dabei.

Mit der „Faceoff x Crew“ sind die besten Tumbler Dänemarks dabei und werden auf der Air-Track-Bahn und dem Mini-Trampolin eine Flugshow mit viel Tempo und natürlich auch Schrauben und Dreifachsalti zeigen.

Mehr unter feuerwerkderturnkunst.de

Tickets 

Das „Feuerwerk der Turnkunst“ gastiert mit dem Programm „Opus“ am Montag, 30. Dezember, um 14 und um 19 Uhr in der Stadthalle Bremen (ÖVB-Arena). Der Eintritt kostet etwa 20 bis 50 Euro. Tickets gibt es in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

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