Gutachten soll Aufschluss über Gewölbe geben

Arkaden bleiben gesperrt

Die Arkaden an der Tiefer sind seit Mai teilweise abgesperrt – und das wird vorerst auch so bleiben. - Foto: Koller

Bremen - Risse im Fundament, verfaulte Stützen: Um die Arkaden an der Tiefer steht es schlecht. Seit Mai ist das historische Bauwerk von 1857 an der Weser teilweise gesperrt – und das wird auch weiter so bleiben. Wie Martin Stellmann vom Amt für Straßen und Verkehr (ASV) sagt, hätten Sondierungsarbeiten ergeben, dass die Bausubstanz der ersten drei Arkadenbögen und die landseitige Schwergewichtswand in „wesentlich größerem Umfang“ beschädigt seien, als noch zu Beginn der Arbeiten angenommen. Da dem Amt keinerlei Unterlagen zum Aufbau des Bauwerks vorlägen, aber eine „dauerhafte Standsicherheit“ in Zukunft erreicht werden müsse, wurde ein geotechnisches Gutachten in Auftrag gegeben, so Stellmann weiter.

Das Gutachten soll konkrete Erkenntnisse darüber liefern, in welchem Zustand sich das Bauwerk befindet und welche Möglichkeiten zur Sanierung bestehen. Spätestens im Juni 2017 soll das Konzept vorliegen, erst dann würden die Arbeiten für entsprechende Baufirmen ausgeschrieben. „Aktuell können wir gar nichts machen“, heißt es. Das Bauwerk sei sicher, alle Teile des Gewölbes, die hätten herunterfallen können, seien bereits abgeschlagen worden.

Wie viel Geld für die Reparatur nötig sei, könne momentan nicht abgeschätzt werden. „Dazu können wir nichts sagen, das wäre im spekulativen Bereich“, so Stellmann. Fest stehe nur: Da die Arkaden auch Sturmfluten standhalten müssen, sei die Sanierung wesentlich aufwendiger als bei einem normalen Bauwerk. - ko

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