Pannen bei Vorbereitung und Durchführung

Bericht zum Anti-Terror-Einsatz stellt gravierende Fehler fest

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annen habe es sowohl bei der Vorbereitung der Ermittlungen als auch bei der Durchführung der Polizei-Operation gegeben.

Bremen - Beim Anti-Terror-Einsatz am 28. Februar 2015 in Bremen hat es nach Einschätzung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses besorgniserregende Fehler gegeben. Sie betreffen die Ermittlungen und die Polizei-Operation, wie das Gremium in seinem am Mittwoch vorgestellten Abschlussbericht schreibt.

Demnach war die Polizei nicht vorbereitet auf eine „terroristische Sonderlage". Einige Mängel gingen auf individuelle Fehlentscheidungen zurück. Der Bericht wurde einstimmig verabschiedet, wie der Ausschussvorsitzende Björn Tschöpe (SPD) berichtete.

Die Polizei sei auf eine terroristische Sonderlage nicht vorbereitet gewesen. „Daneben wurden Mängel offenbar, bei denen es sich offensichtlich um ganz individuelle Fehlentscheidungen und -leistungen handelte."

Der Bericht listet viele Fehler auf, schreibt den Verantwortlichen in Politik und Polizei aber zu Gute, dass sie das Geschehen untersucht und Fehler zugegeben haben. Die Bereitschaft, künftig besser zu handeln, sei da, Mittel für eine bessere Ausstattung der Polizei seien beschlossen.

dpa

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