Auf dem Ansgarikirchhof ist die Internetnutzung nun kostenlos möglich

Bleiben, um zu surfen

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Die WLAN-Antenne in der Handwerkskammer im Rücken, das Internet kostenfrei im Blick: Angelika Pfeifer (v.l.), Heiner Heseler, Erika Becker (Brepark), Jens Ristedt, Robert Seidel und Jan-Peter Halves (City-Initiative).

Bremen - Von Ralf Sussek. Das zweite öffentlich zugängliche drahtlose Funknetzwerk ist seit gestern in Bremen verfügbar.

Bremen-Besucher können also mit ihrem Smartphone oder Tablet-Computer unbegrenzt und kostenfrei das Internet nutzen. Möglich gemacht hat das BID (Business Improvement District) Ansgari, mit dem die anliegenden Geschäfte und Einrichtungen die Aktivität des Ansgarikirchhofs erhöhen wollen. „Wir hoffen, dass der Raum mehr frequentiert wird“, sagte gestern Jens Ristedt, Sprecher des BID Ansgari. Und Wirtschaft-Staatsrat Heiner Heseler („es funktioniert“) ergänzte, man könne den Besuchern der City so leichter die Angebote der Stadt vermitteln. Er plädierte dafür, die „digitale Dividende“, den Bremer Anteil am Verkauf der Mobilfunklizenzen, in eine Ausweitung des Angebots zu stecken; zum Beispiel am Bremer Marktplatz, so Heseler.

„Mobilität in der Kommunikation wird für die Städte immer wichtiger“, sagte Robert Seidel vom Dienstleister Yakanti (www.free-key.eu). Der zeichnete schon für die Funkvernetzung der Lloyd-Passage verantwortlich. Die Antenne des Ansgari-WLANs steht ganz oben in der Handwerkskammer, unter dem Dachstuhl, sagte Angelika Pfeiffer, stellvertretende Geschäftsführerin der Handwerkskammer. Nun gibt es eine durchgängige WLAN-Nutzung von der Lloyd-Passage über den Hanseatenhof bis zum Ansgarikirchhof mit seinen temporären Gärten. Eine zeitliche Begrenzung der Internetnutzung gibt es nicht, nach drei Stunden muss sich der Nutzer neu einloggen. Filter unterbinden das sogenannte Filesharing und sperren Seiten mit Sex und Gewalt, erklärte Seidel.

Und so geht‘s ins kostenfreie WLAN: Auf der WLAN-Liste des Endgeräts das Netz „Free-Key Ansgarikirchhof“ auswählen. Auf der sich öffnenden Maske E-Mail-Adresse oder Handy-Nummer eingeben, Allgemeine Geschäftsbedingungen aktzeptieren – und los geht es. Wichtiger Tipp für all die, bei denen die Verbindung nicht klappt: Die mobile Datennutzung muss ausgeschaltet sein.

sk

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