An der Bremer Schlachte wird jetzt tüchtig abgeschleppt

Enge Straßen in Schlachte-Nähe – wie hier die Kranpforte – werden abends oft rücksichtslos zugeparkt. Das Ordnungsamt geht jetzt gegen Falschparker vor.
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Enge Straßen in Schlachte-Nähe – wie hier die Kranpforte – werden abends oft rücksichtslos zugeparkt. Das Ordnungsamt geht jetzt gegen Falschparker vor.

Bremen – Corona hin, Pandemie her – die Sommerabende an der Schlachte sind voll, sehr voll. Rund um den Bummel-Boulevard parken Feierwütige, so der Eindruck, alles zu. Nun hat das Ordnungsamt reagiert – mit einer tagelangen Schwerpunktaktion gegen Falschparker. Die Bilanz spricht eine deutliche Sprache: In der Zeit vom 31. Juli bis zum 9. August sprachen die Verkehrsüberwacher 721 Verwarnungen aus und ließen 135 Fahrzeuge abschleppen. In 113 Fällen wurden Falschparker mündlich ermahnt. Diese Zahlen nannte eine Sprecherin des Innenressorts am Mittwoch.

Kontrolliert wurde an Martini- und Langenstraße sowie auf der Neustadtseite (Am Deich). Besonders im Fokus standen – so die Sprecherin weiter – „auch auf die Fußgängerzonen in der Kran- und Ansgaritränkpforte, die häufig unzulässig als Parkplatz für teilweise hochmotorisierte Fahrzeuge genutzt werden“. Es hätten nicht allein Fußgänger von der Aktion profitiert, sondern „auch die Sicherheit der Gäste“ an der Schlachte, die nun wieder für Rettungswagen zu erreichen war – gerade bei hohen Temperaturen wichtig. Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) kündigte an, die Kontrollen „in den kommenden Tagen“ fortzusetzen. Im Abschleppfall werden 191 Euro fällig – plus Verwaltungsgebühr (58 Euro) und Verwarngeld (15 bis 35 Euro).

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