Aluminium-Kasko und 110-PS-Maschine

Allzweckyacht für jedes Seegebiet

Kurz vor der Taufe: Immer mehr Gäste klettern an Bord der neuen „Wappen von Bremen“. - Foto: Esser

Bremen - Die „Wappen von Bremen“ muss „hohen Ansprüchen gerecht werden“, heißt es. Die Baupläne des neuen Vereins-Flaggschiffs der Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“ (SKWB) stammen aus der Feder des Konstruktionsbüros Judel/Vrolijk aus Bremerhaven. Dort sei eine „komfortable Allzweckyacht mit zeitgemäßem Deckslayout“ auf das Papier gezaubert worden, sagt eine Sprecherin der Segelkameradschaft.

Der Neubau weist bei einer Länge von 16,80 Metern, 4,90 Meter Breite und einem Tiefgang von 2,70 Meter eine Verdrängung von 19 700 Kilogramm bei einem Ballastanteil von 7.000 Kilogramm auf. Die Maschine ist 110 PS stark, besteht aus einem Vier-Zylinder-Reihenmotor mit einem Zweikreiskühlungssystem. Der Hauptanker „Delta“ ist aus Edelstahl und 30 Kilo schwer, Reserveanker „Jambo“ bringt fünf Kilo weniger auf die Waage.

Die neue „Wappen“ ist für die weltweite Fahrt konstruiert und ausgestattet, für jedes Seegebiet und jedes Wetter sozusagen. Die SKWB hat deshalb auf den Werkstoff Aluminium gesetzt. Der Kasko des Neubaus ist auf der Yachtwerft Benjamins in Emden gefertigt worden.

Ende Dezember 2015 wurde der Neubau dann nach Barßel gebracht, wo in den Bootshallen des Unternehmens Jachtservice Siemer seit Mitte Januar der komplette Ausbau entstanden ist. „Wir haben uns ganz bewusst für Bootsbauer aus der Region entschieden“, sagt Dr. Jochen Orgelmann, der Vorsitzende der Kameradschaft. 

je

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