Symposium zum Nachkriegsstädtebau

„Alltag im Quartier“

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Bis zum 1. Februar zeigt die „School of Architecture“ die beiden Ausstellungen zum Städtebau der Nachkriegszeit. ·

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Architektur: Noch bis zum 1. Februar zeigt die „School of Architecture“ im früheren Postamt 5 am Hauptbahnhof (Bahnhofsplatz 21) eine Doppelausstellung über den Städtebau der Nachkriegszeit (wir berichteten).

Welchen Prinzipien folgte der Städtebau der 50er bis 70er Jahre in West- und Ostdeutschland? Um diese Frage geht es in der Ausstellung „In der Zukunft leben – Die Prägung der Stadt durch den Nachkriegsstädtebau“, die der Bund Deutscher Architekten (BDA) konzipierte. Und zu der Bremen ein wichtiges Kapitel beiträgt. Stichwort: Neue Vahr. 35 Studenten der Hochschule Bremen und der Hochschule für Künste entwickelten den zweiten, vollkommen lokal geprägten Teil der Doppelausstellung. In der Schau mit dem Titel „Ich lebe hier“ gehen sie der Frage nach, wer in den Siedlungen und Wohnbauten der 50er bis 70er Jahre wohnt.

Beide Ausstellungen bilden nun den Hintergrund eines Symposiums in der „School of Architecture“. Zugleich ist die Tagung mit ihren ausführlichen Einblicken in Theorie und Praxis auch die Finissage der Ausstellungen – am Freitag, 1. Februar, ab 15 Uhr in Raum 315. Der Eintritt ist frei. Titel und Thema des Symposiums: „Orte des Nachkriegsstädtebaus – Geschichte, Gegenwart und Zukunft“.

Einführung und Moderation: Eberhard Syring, Professur für Architekturtheorie und Baugeschichte an der „School of Architecture“ sowie wissenschaftlicher Leiter des Bremer Zentrums für Baukultur (BZB), das sich der bremischen Architektur ab 1950 widmet.

Referenten: Friederike Meyer und Florian Heilmeyer aus Berlin („Neustadtbausteine – Beispiele des architektonischen Nachkriegsaufbruchs in Ost- und Westdeutschland“), der Historiker Jörn Schaper (BZB, „Ein Jahrzehnt Alltag – Die Neue Vahr aus der Sicht ihrer Bewohner in den 70er Jahren“, Bremens Denkmalpfleger Professor Georg Skalecki („Denkmalpflegerische Aspekte beim Nachkriegssiedlungsbau“), Martin Paßlack von der Wohnungsbaugesellschaft Gewoba („Die Kunst der Quartiersergänzung“), Sieghard Lückehe (Städtische Wohnungsgesellschaft Bremerhaven, „Der Umgang mit Bremerhavens Nachkriegssiedlungen“), Quartiersmanager Aykut Tasan („Alltag im Quartier – Fallbeispiel Schweizer Viertel“) und Ortsamtsleiter Uwe Martin („Alltag im Quartier – Fallbeispiel Huchting“).

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