Premiere: Käseseminar im Institut Français

Alles dreht sich um die klassische Platte

Französischer Käse steht bei einem neuen Seminar im Institut Français an der Contrescarpe im Fokus. - Foto: Institut Français

Bremen - Von Thomas Kuzaj. „So ein Käse!“ Dieser Ausruf dürfte demnächst im Institut Français an der Contrescarpe zu hören sein – mutmaßlich in bewundernder Form. Denn um Käsespezialitäten soll es dort gehen am Nikolaustag. „Nach der großen Resonanz der Wein-Seminar-Reihe freuen wir uns sehr, jetzt französische Käse vorstellen zu dürfen“, sagt Marthe-Louise Bentz vom Institut Français.

Um die „klassische französische Käseplatte“ dreht sich das Premieren-Käseseminar des Instituts, das am Dienstag, 6. Dezember, um 19 Uhr beginnt. Die Findorffer Käsespezialistin Katrin Grosch präsentiert verschiedene Käsesorten und dazu passende Beilagen, Wasser und Wein. „Alles, was das Herz begehrt“, wie Bentz es formuliert. Hinzu kommen Erläuterungen über Produktion, Tradition und Handwerk. Karten für den Abend kosten 30 Euro.

Apropos Institut Français – am Abend vor dem Käseseminar geht es dort um Kunst. Der Bremer Kunstwissenschaftler Detlef Stein spricht am Montag, 5. Dezember über „Paul Gauguin in Pont-Aven“. Der Vortrag ist Teil der Reihe „Frankreich mit den Augen der Künstler gesehen“, die Stein in Zusammenarbeit mit der Bremer Kunsthalle organisiert. Beginn: 19 Uhr.

Das Dorf Pont-Aven in der Bretagne hatte sich am Ende des 19. Jahrhunderts zu einer wichtigen Künstlerkolonie entwickelt. Bretonische Landschaften – insbesondere aber die Bewohner dieser Region – sind ein häufig wiederkehrendes Motiv unter anderem bei Gauguin. Eintritt: sieben Euro, ermäßigt fünf Euro. Anmeldung erforderlich unter der E-Mail-Adresse kultur.bremen@institutfrancais.de.

Advents-Swing im Swissôtel

Da war doch noch was? Ach, ja! Advent! „Weihnachtlichen Swing“, so jedenfalls die Ankündigung, will das Bremer Trio „Sax & Friends“ bei einem – eben – „weihnachtlichen Swing-Special“ im Swingôtel präsentieren. Verzeihung, es heißt natürlich: Swissôtel. In dem Haus am Hillmannplatz treten die Musiker am Donnerstag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr auf. Der Eintritt ist frei. Das Repertoire reicht von „White Christmas“ bis „Winter Wonderland“ – und zurück. „Die Saxophonistin Ilona Thor wird nicht nur mit angenehmen Klängen, wundervollen Liedtexten und ihrer Stimme in die Zeit der 30er und 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts eintauchen“, schwärmt ein vorweihnachtlich euphorisierter Sprecher.

Und: „Dank ihrer originalgetreuen Bühnengarderobe nimmt die Diva das Publikum auf mit auf eine Zeitreise.“ Und weiter: „Galant, korrekt gescheitelt und voller Liebe zu seiner Herzensdame und der Musik steht Lutz Schwetmann neben ihr und sorgt für den Rhythmus und die tiefen Töne. Die Dame der gepflegten Zurückhaltung, Alexandra Saathoff, sitzt am Klavier und bewegt virtuos die Tasten.“

Wollen wir mal hoffen, dass sie das nicht allzu wörtlich nimmt, sondern nur auf die Tasten drückt und vielleicht auch mal in die Tasten haut, sie aber jedenfalls am Klavier belässt und nicht herausnimmt und „bewegt“ – und sei es noch so virtuos.

Ilona Thor studierte ab 2009 Saxophon in Bremen und später in Hamburg. Gesangsunterricht nahm sie unter anderem bei Evelyn Gramel. Als Dozentin unterrichtet Thor an verschiedenen Musikschulen und staatlichen Schulen in Niedersachen und Bremen. Die aus Kiew stammende studierte Konzertpianistin Alexandra Saathoff hat sich nach Abschluss ihres Studiums Jazz, Funk und Soul zugewandt. Schlagzeuger Lutz Schwetmann trommelt seit 1977 in verschiedenen Formationen.

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