Zuzüge sind ein gutes Signal

City-Initiative: „In allen Quartieren ist Bewegung“

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Endspurt an der Bischofsnadel: Die Salatbar „Dean & David“ will an der Ecke Domshof noch im Juli eine Filiale eröffnen.

Bremen - Von Jörg Esser. Es boomt. Neubauten und Umzüge prägen den Handel und die Gastronomie vom Wall bis zum Weserufer. In der City öffnen nahezu wöchentlich neue Shops und Lokale. „In allen Quartieren ist Bewegung“, sagt Dr. Jan-Peter Halves, Geschäftsführer der City-Initiative Bremen.

Die Lust der Investoren auf die Innenstadt sei ungebrochen. Unter den Neueröffnungen sind Marken wie „Marc Cain“, „Henne“, „Bolia“, „CCC Shoes & Bags“, „Le Creuset“, „La Bottega“ und „Mister Spex“ ebenso vertreten wie bekannte Gastronomiekonzepte von „Bar Celona“ und „Dean & David“. „Solche Zuzüge sind ein sehr gutes Signal für den Standort und zeugen von der guten Lagequalität“, sagt Halves. 

Neben etablierten Unternehmen ziehen auch Newcomer in die Stadt – mit frischen Angeboten und frischen Ideen. Dazu zählen der Waffelanbieter „Weggle“, der jüngst ins Citylab im ehemaligen Lloydhof gezogen ist, sowie der Store „Bellizima“, der in einer sanierten Fläche der Bremer Landesbank in der Katharinenstraße Unterwäsche und „Shapewear“ aus Kolumbien anbietet.

Am Wall ist viel los

Auch der Wall verzeichnet zahlreiche Neuzugänge und zeigt damit laut Halves „sein großes Potenzial als gefragte Innenstadtlage“. Bereits seit Frühjahr hat im 1911/12 erbauten Geschäftshaus Am  Wall 175/77, in dem bis Ende 2016 das Einrichtungshaus Ullmann residierte, die „Craft Bier Bar“ geöffnet. Bierfest-Initiator Michael Solms hat 40   Fassbiere im Angebot, unter anderem aus Belgien, Estland und Kanada. 

Roter Teppich für die Frauen: „Bellizima“ hat einen Store in der Katharinenstraße bezogen.

Auch das spanische Tapaslokal „Muchos Más“ im CDU-Haus (Am Wall 135) hat sich etabliert. In den nächsten Wochen stehen weitere Neueröffnungen auf der Agenda: „Bulthaup Küchen“, „Konplott Schmuck“ und eine Dependance des Immobilienmaklers „Engel & Völkers“ decken laut City-Initiative den Bereich „Home & Living“ ab. Halves ergänzt: „Der Wallboulevard positioniert sich auf diese Weise immer umfangreicher als beste Adresse für hochwertiges und gepflegtes Wohnen und Einrichten unter fachkundiger Beratung.“

Die Franchise-Kette „Dean & David“, an der Pieperstraße ansässig, eröffnet eine Filiale an der Bischofsnadel. Nebenan zieht die „Bäckerei Otten“ ein. Deren Kollegen von „Müller Egerer“ sind ins neue Volksbank-Gebäude an der Domsheide gezogen. Nachbar ist dort das Eiscafé „Rana“.

Dienstags bis sonnabends ab 17 Uhr werden in der „Craft Bier Bar“ am Wall 40 Fassbiere ausgeschenkt.

Und auch Schnoor und Böttcherstraße haben Zuwachs bekommen – das Überseekaufhaus „Fette Beute“ bietet maritime Waren an, die „Schuhschachtel“ selbstredend Schuhe und „Böttcher  8“ unter anderem Seifen. Mitte Juli will in der Böttcherstraße zudem das Küchenutensilien-Geschäft „Le Creuset“ einen Laden eröffnen. Und im Handwerkerhof der einst von Ludwig Roselius geschaffenen Straße zieht eine Glasbläserei ein.

Halves hat zudem eine Vision für die Wallanlagen. Er sagt: „Eine temporäre Gastronomie wäre zum Beispiel am Theaterberg schnell umsetzbar und sicher in kürzester Zeit ein beliebter Ort.“

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