Maxi Suhr mit neuem Trio im „Grand Central“

Akustischer Saisonauftakt

Der Bremer Schlagzeuger und Percussionist Maxi Suhr eröffnet mit seiner neuen Formation „The Acoustic Trio“ die Konzertsaison im Oberneulander „Grand Central“. - Foto: Suhr

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Neues Jahr, neue Konzertsaison im „Grand Central“ (Alter Bahnhof Oberneuland, Rockwinkeler Heerstraße) – und wer würde da besser passen als ein Musiker aus Oberneuland? Kurzum: für den musikalischen Jahresauftakt sorgt dort der Schlagzeuger und Percussionist Maxi Suhr. Der Termin: Mittwoch, 10. Januar, 20 Uhr. Es wird ein Abend der feinen Töne und der leisen Töne – ein Abend zum Zuhören und Mitgrooven.

Denn Suhr tritt mit seiner neuen Formation „The Acoustic Trio“ auf – mit von der Partie sind dabei der Hamburger Gitarrist und Sänger Paddy Korn und der französische Kontrabassist Martin Gruet. Zu hören gibt es Funk und Soul, Jazziges und Blues, gespielt mit ausschließlich akustischen Instrumenten – bei weitgehendem Verzicht auf elektrische Verstärkung.

Die „leiseste Soulband der Stadt“

„Mit Fug und Recht kann die Band von sich behaupten, die wohl leiseste Funk- und Soulband der Stadt zu sein“, so Suhr. Das Trio schaffe ein „wohltuend dezentes Klangbild, das trotzdem nichts an Klangfülle vermissen lässt“.

Suhr, 1989 in Bremen geboren, ist dafür bekannt, unterschiedlichste Percussioninstrumente aller Kontinente mit denen eines regulären Schlagzeuges zu kombinieren – eine Vorliebe, die ihn nun auch zum „Acoustic Trio“ führte. „Korn hat sich in der nationalen und internationalen Blues-Szene einen hervorragenden Ruf erspielt und ist mit seiner einzigartigen Art und Weise, die Gitarre zu spielen und zu singen der perfekte Partner für das Trio“, sagt Suhr.

Und weiter: „Martin Gruet aus Paris legt mit seinem Kontrabass einen warmen Klangteppich und brilliert mit abwechslungsreichen und spannenden Grooves. Er arbeitete in Irland als freischaffender Künstler und Orchestermusiker und ist seit seinem Umzug nach Bremen ein in der norddeutschen Musikszene beliebter Sideman für Projekte unterschiedlichster Art.“ Suhr selbst entwickelte seine Leidenschaft fürs Schlagzeug schon als Kind. An der Bremer Hochschule für Künste absolvierte er von 2009 bis 2015 den Studiengang Jazz und Pädagogik.

Karten für das Konzert im „Grand Central“ kosten etwa 20 Euro und sind unter anderem in den Geschäftsstellen unserer Zeitung zu haben.

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