Ausstellung „Zukunftsprojekt Erde“ in der „MS Wissenschaft“ an der Tiefer

Ackerbau im Hochhaus

Kinder konzipieren an einem Exponat der Ausstellung „Zukunftsprojekt Erde“ mit einer Lotsin die „Stadt der Zukunft“, während Professor Dr. Gerold Wefer ein Fernsehinterview gibt. ·
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Kinder konzipieren an einem Exponat der Ausstellung „Zukunftsprojekt Erde“ mit einer Lotsin die „Stadt der Zukunft“, während Professor Dr. Gerold Wefer ein Fernsehinterview gibt. ·

Bremen - Von Ralf Sussek BREMEN · Die „MS Wissenschaft“ hat wieder an der Tiefer festgemacht. Noch zwei Tage lang präsentiert sie hier die Ausstellung „Zukunftsprojekt Erde“.

Vor rund zehn Jahren lag die „MS Wissenschaft“ hier zum ersten Mal. Seinerzeit hieß sie noch „MS Jenny“ und präsentierte das Jahr der Geowissenschaften. Seitdem, so Prof. Dr. Gerold Wefer vom Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (Marum), hat sich „Jenny“ zum „Science Center auf dem Wasser“ entwickelt – mit zur Zeit 40 Exponaten. Das Ausstellungsschiff des Bundesministeriums für Bildung und Forschung steht ganz im Zeichen des „Zukunftsprojekts Erde“, einer Ausstellung zur Forschung für nachhaltige Entwicklungen.

Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Wie können wir unsere Umwelt bewahren? Gesucht werden Antworten, die sich im täglichen Leben finden lassen, auf Fragen, die sich im täglichen Leben stellen.

Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf einen Rundgang durch eine Stadt: auf den Markt, auf den Spielplatz, ins Kaufhaus, ins Kino, in den Park. Hier finden sie Ideen für umweltgerechtes Waschen und Nachhaltigkeit im Einkaufskorb, entdecken neue Rohstoffe im Müll und Ackerbau im Hochhaus. Wie viel CO2 ist entstanden, bis eine saisonal und regional verkaufte Tomate im Einkaufskorb landet? Und wie viel CO2 erfordern Aufzucht und Transport von Tomaten, die das ganze Jahr über produziert werden? 100-mal so viel, ist in der Ausstellung zu erfahren. Mit Hilfe eines Scanners können auch andere Lebensmittel eingeordnet werden.

Lichtverschmutzung und Wassermanagement sind ebenso Themen der Ausstellung wie Biodiversität, nachhaltige Energieversorgung, Klimawandel, Küstenschutz oder wie aus Abwasser Energie wird. Ein Beispiel liefert Bremerhaven: Hier werden hochbelastete Abwässer aus Olivenölmühlen in Griechenland behandelt und so zum Energieträger.

Apropos Bremerhaven: Hier legt das Schiff vom 26. bis 29. Juli im Neuen Hafen (Ostseite) an. Die Ausstellung ist für Kinder ab zehn Jahren, Jugendliche und Erwachsene geeignet und von 10 bis 29 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Konzipiert und umgesetzt wurde sie im Auftrag des Ministeriums von der Initiative der deutschen Wissenschaft – Wissenschaft im Dialog (WiD). Die Exponate werden unter anderem von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft zur Verfügung gestellt.

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