Achimer Singer-Songwriter bei „Gerken“

Suchen und Finden

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Deutscher Pop ist sein Markenzeichen – der Achimer Singer-Songwriter Till Simon tritt am Sonnabend, 26. März, bei „Gerken“ (Feldstraße) auf.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Musik: Till Simon, Singer-Songwriter und „Music-School“-Betreiber in Achim, hat sich der deutschsprachigen Popmusik verschrieben. „Gib mir ein bisschen Zeit“, „Wenn Sie tanzt“, „Immer wieder“ – das sind Titel seiner Songs; „Von Innen nach Außen“ heißt sein aktuelles Album.

Es „verrät viel über den Achimer und seinen verschlungenen Lebensweg“, heißt es auf der Homepage des Künstlers. „So erzählt Simon zum Beispiel von seinem neu entdeckten Heimatgefühl und seiner plötzlichen Natur- und Erdverbundenheit. Vom Suchen und Finden, Freundschaft und Irrwegen.“ Und so weiter, und so fort.

Von all diesen Dingen erzählt – sprich: singt – Simon demnächst in Bremen. Am Sonnabend, 26. März, bringt er seine Geschichten aus dem und über das Leben bei „Gerken“ (Feldstraße) auf die Bühne. Der Auftritt beginnt um 20 Uhr. „Seine enorme Präsenz macht den großen Blonden auf der Bühne unüberseh- und hörbar. Till Simon steht wie ein Fels in der Brandung, seine sonore, markante Stimme geht sofort ins Ohr“, schwärmt ein Sprecher. Eintritt: zehn Euro, ermäßigt acht Euro.

Religion: Wer hat Angst vor der Apokalypse? Dieser Frage widmet sich am Sonntag, 20. März, ein Kulturgottesdienst in der Kulturkirche St. Stephani (Faulenquartier). Er beginnt um 18 Uhr. Anlass ist das Thema der Installation „Apokalypse“. Mit ihrer Arbeit entwirft Patricia Lambertus, Kunst- und Kulturstipendiatin der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK), bis einschließlich Freitag, 6. Mai, ein endzeitliches Panorama in der Kulturkirche.

„Die griechische Bedeutung des Wortes Apokalypse ist nicht Weltuntergang, nicht Katastrophe, sondern: Enthüllung, Aufdecken“, heißt es in einer Ankündigung des Kulturgottesdiensts. „Nicht die Angst und die Weltuntergangsstimmung stehen im Vordergrund, sondern das Aufdecken, die Enthüllung der Logik der Macht. Eine solche Hoffnung auf Erlösung durch die Zerstörung des Alten vermitteln die apokalyptischen Texte der Bibel.“

Und: „In der Bildenden Kunst haben die Visionen der Apokalypse in ihrer Ambivalenz von Schrecken und Hoffnung eine großartige Wirkungsgeschichte hinterlassen: in Gemälden, auf Holzschnitten und auf byzantinischen Mosaiken.“

Beim Kulturgottesdienst spricht Pastorin Diemut Meyer mit der Künstlerin und dem Kurator Dr. Frank Laukötter (früher: Museen Böttcherstraße) über die Angst vor der Apokalypse. Musik macht die Bremer Kantorei St. Stephani unter der Leitung von Tim Günther.

Hörfunk: „Das Beste aus 70 Jahren Radio-Bremen-Kriminalhörspiel“ gibt es dieses Mal beim traditionellen Hörspiel-Treff im Bremer Rundfunkmuseum (Findorffstraße 22–24) – am Freitag, 18. März, ab 18 Uhr.

Im Dezember vergangenen Jahres hatte Radio Bremen seine 70-Jahr-Feier – und holte aus diesem Anlass Bastian Pastewka vor das Mikrofon. Er ist der Conférencier einer Zeitreise durch die Bremer Hörspiel-Krimi-Schätze. Pastewka, Freund der anspruchsvollen Unterhaltung und bekennender Freund des Radios (mit großer Vorliebe für spannende Hörspiele), führt durch die Collage ausgewählter Bremer Produktionen aus einer Zeit, in der das Radio gerne noch „Klönkasten“ genannt wurde. Titel: „Kein Mucks!“

Liebhaber von alten Krimis – und jene, die es noch werden wollen – dürfen sich nun auf Ausschnitte aus den Hörspiel-Klassikern „Familie Meierdierks“, „Oh, George!“, „Schwarze Hochzeit“ und „Dickie Dick Dickens“ freuen.

Alle zwei Monate werden im Bremer Rundfunkmuseum Radio-Bremen-Hörspiele vorgestellt – passend zum historischen Ambiente des Museums. Auf originalgetreuen Empfangsgeräten aus den 30er bis 70er Jahren sind Hörspiele im Radiosound ihrer Zeit zu erleben. Besucher können während der Vorführungen durch die Ausstellungsräume des Museums flanieren und den Hörspielen gleichzeitig aus verschiedenen Geräten zuhören.

Eintritt: fünf Euro; Einlass ist ab 17.30 Uhr.

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