Konzert am 30. November

„Philharmonic Rock“ feiert Abschluss im Metropol-Theater

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Termin und Spielstätte für das Abschlusskonzert von „Philharmonic Rock“ stehen fest: Am 30. November gastiert das Projekt im Metropol-Theater am Richtweg. Die Macher sind gerüstet: Jörn Meyer (v.l.), Jochen Mäding, Kevin Kuhlmann, Jürgen Hesse (Mediengruppe Kreiszeitung) und Heinz-Hermann Kuhlmann. 

Bremen - Von Jörg Esser. Klassik trifft Rock. Ein immer wieder spannendes Projekt. Und eines, das die Musiker vor große Herausforderungen stellt. Die Klassiker und die Rocker.

Der Weyher Theatermacher Heinz-Hermann Kuhlmann hat 2016 mit Ulrich Semrau von der Klassischen Philharmonie Nordwest das Projekt „Philharmonic Rock“ angeschoben. Das Abschlusskonzert der neuen Show, die erstmals am 6. April in Verden zu sehen ist, geht am 30. November im Bremer Metropol-Theater über die Bühne.

Nach einjähriger Vorbereitungszeit hat „Philharmonic Rock“ im vergangenen Jahr bei vier Konzerten in Weyhe und Syke laut Kuhlmann jeweils 500 bis 600 Zuschauer angezogen und begeistert. Doch jetzt will der Bauunternehmer „etwas Größeres auf die Beine stellen“ und „wagt den großen Schritt in die Hansestadt“. Und Jörn Meyer, der Betreiber des Metropol-Theaters, will auch Musikern aus Bremen und „umzu“ eine Bühne bieten. Anders ausgedrückt: Das passt zusammen. Und so landet das Projekt aus dem Umland im Spätherbst in der überregional beliebten Bremer Spielstätte. Als Veranstalter ist die Mediengruppe Kreiszeitung mit im Boot.

„Philharmonic Rock“ lebt von Rockklassikern wie „Smoke on the Water“ (Deep Purple) und „Rocking All Over The World“ (Status Quo), von markanten Rockhymnen wie „Stairway To Heaven“ (Led Zeppelin) und „Highway To Hell“ (AC/DC) und rätselhaften und faszierenden Hits wie „A Whiter Shade of Pale“ (Procal Harum), der ja Rock und Klassik in sich vereint, der Bach-Werke in die Rockmusik integriert. Das Programm ist weitaus umfangreicher, aber an ihm wird noch gefeilt. Auch deutschsprachige Rockhits sollen integriert werden. Alle Songs jedenfalls werden von Joachim Refardt, der zu den Rockern gehört, arrangiert. Der Musiker ist auch Pianist der „Swingin’ Fireballs“ und war in den 90ern vier Jahre lang festes Ensemblemitglied im Orchester des legendären Bremer Bandleaders James Last. „Refardt hat alle Partituren geschrieben“, so Kuhlmann.

„Es passiert viel auf der Bühne“

27 Klassiker, also Geiger, Bläser, Kontrabassisten, treffen in „Philharmonic Rock“ auf sechs Rockmusiker und eben den Dirigenten Ulrich Semrau, der auf die Bühne direkt neben Schlagzeuger Kevin Kuhlmann platziert wird. „Es passiert viel auf der Bühne“, heißt es. Schließlich treffen „zwei Welten aufeinander“. Die Klassiker müssen lernen, mit Rockern zu spielen. Und die sechs Rockmusiker wiederum spielen nach Noten. Ungewöhnlich. „Mal eben ein Solo rausziehen, das geht alles nicht“, sagt Kevin Kuhlmann. Das lässt der Dirigent auch nicht zu.

Das Metropol-Theater wiederum gibt der Show ganz andere Möglichkeiten. „Wir wollen auch etwas für das Auge bieten“, verspricht Licht- und Tontechniker Jochen Mäding „viel Nebel“ und weitere Effekte.

Spannung jedenfalls ist programmiert. Und der Vorverkauf für das Konzert am Sonntag, 30. November, um 20 Uhr im Metropol-Theater am Richtweg beginnt ab Montag. Die Kartenpreise beginnen bei 29,95 Euro. Tickets gibt es online und in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

Bereits erhältlich sind Tickets für die Konzerte in Verden (Stadthalle) am 6. April und in Bassum (Open Air) am 1. Juni.

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