Das Winterwetter wirkt sich besonders auf den Bahn- und Flugverkehr aus / Schnee-Attacke auf Bremerhavener Bus

Absagen und gebrochene Schienen

Verspätungen gab es im Fern-, aber auch im Regionalverkehr. Das gestern aufgenommene Bild zeigt eine Infotafel am Bremer Hauptbahnhof.

Bremen - Von Thomas Kuzaj· Minus sieben Grad, gefährliche Glätte, immer wieder Schneefälle – der Winter sorgt auch in Bremen weiter für Schlagzeilen. Teilweise stundenlange Verspätungen gab es im Bahnverkehr. Manche Flüge wurden ganz abgesagt.

So fielen gestern alle Lufthansa-Flüge von und nach Frankfurt aus; außerdem die 17.50-Uhr-Maschine nach Paris und der 18.25-Uhr-Flieger aus dem schönen Edinburgh. Heute, Montag, fallen die Flüge von Frankfurt um 17.40 Uhr und 18.55 Uhr sowie die Flüge nach Frankfurt um 18.40 Uhr und 19.45 Uhr aus. Immerhin funktionierte die Internetseite des Flughafens wieder.

Aus der Luft auf die Straße: Im gesamten Stadtgebiet kam es zu einzelnen Verkehrsunfällen mit Blechschäden. Und wer von Flugzeug oder Auto spontan auf die Bahn umsteigen wollte, wurde am Wochenende bisweilen schnell mal ausgebremst. Überfüllte Züge und unerfüllte Fahrpläne – das war das (erzwungene) Motto auf den Schienen. Viele Züge fuhren wegen Schnee und Eis mit reduzierter Geschwindigkeit. Die Verspätungen waren zum Teil immens; es gab auch Zugausfälle. Entsprechende Schlangen bildeten sich vor dem Bahn-Infoschalter am Bremer Hauptbahnhof. Was wird aus den Verbindungen im Fernverkehr? Fragen über Fragen. Zu schaffen machte der Bahn zudem, dass auf der Strecke Bremen–Hamburg in Oberneuland und auf der Strecke Bremen–Bremerhaven in Stubben (Kreis Cuxhaven) Schienen gebrochen waren. Die Strecken konnten deshalb nur eingleisig befahren werden.

Die Bremerhavener Polizei meldet unterdessen, dass sie wieder und wieder hilflose Betrunkene vor dem Erfrieren retten muss. So seit es auch einem 56-Jährigen gegangen, der auf einem verschneiten Weg „seinen Rausch ausschlafen wollte“. Ein Sprecher: „Er wurde noch rechtzeitig geweckt und musste in die Ausnüchterungszelle gebracht werden.“ Gestern fand eine Passantin einen 27-jährigen Mann, der am frühen Morgen auf dem Gehweg schlief. Die Polizei brachte ihn nach Hause. Ebenfalls in Bremerhaven hatte ein 43-jähriger Mann am Wochenende eine volle Schaufel mit Schnee gegen die Windschutzscheibe eines Linienbusses geworfen. „Reflexartig bremste der Fahrer und der Bus kam ins Rutschen“, berichtete die Polizei gestern. „Nur durch glückliche Umstände wurde niemand verletzt.“ Als der Busfahrer den Schneeräumer zur Rede stellte, erklärte ihm dieser, die Busse seien immer viel zu schnell unterwegs. Er habe erreichen wollen, dass sie langsamer fahren. Gefährlicher Eingriff in den

www.airport-bremen.de

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