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Abba-Ohrwurm-Komödie auf dem Bremer Theaterschiff

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Von: Thomas Kuzaj

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Vor dem Plakat für die Musikkomödie „Abba klaro!“ auf dem Bremer Theaterschiff: Vera Gobetz (l.) spielt Anne, das Pendant zu Abba-Sängerin Anni-Frid. Johanna Haas ist Agnes, das Pendant zu Agnetha.
Vor dem Plakat für die Musikkomödie „Abba klaro!“ auf dem Bremer Theaterschiff: Vera Gobetz (l.) spielt Anne, das Pendant zu Abba-Sängerin Anni-Frid. Johanna Haas ist Agnes, das Pendant zu Agnetha. © Kuzaj

Bremen – Das Timing könnte kaum besser sein. Kaum läuft das große Abba-Comeback, bringt das Bremer Theaterschiff an der Tiefer ein Stück heraus, das sich um die Musik der vier Schweden dreht: „Abba klaro!“ aus der Feder von Oliver Geilhardt wird dort am Donnerstag, 3. Februar, um 20 Uhr uraufgeführt.

In der Regie von Axel Weidemann dreht sich die Musikkomödie nicht um Abba direkt, sondern um eine Abba-Coverband namens „Babba“. Deren früheres Mitglied Benni (Benjamin Beckmann) steckt in Schwierigkeiten. Mit vollem Risiko und viel Musik ist er gezwungen, sein Schicksal in die Hand zu nehmen. Neben Miha Podrepsek mit von der Partie: Johanna Haas als Agnes (also das Pendant zu Agnetha) und Vera Gobetz als Anne (also: Anni-Frid).

Im Interview sprechen beide (unabhängig voneinander) über das Stück – und natürlich über Abba.

Was verbinden Sie persönlich mit Abba?

Johanna Haas: Uh. . . ich glaube, meinen Papa. Mein Papa ist ein Wahnsinns-Abba-Fan. Er hat so eine Vier-CD-Box zu Hause, die lief rauf und runter, da habe ich die Musik auch lieben gelernt. Man kriegt‘s nicht mehr aus dem Kopf. . .

Vera Gobetz: Ich kann gar nicht mehr sagen, wann ich Abba zum ersten Mal gehört habe. Beruflich habe ich unglaublich viel von Abba gesungen, auch in Gala-Bands. Es ist Musik, die die Leute immer noch lieben – egal, zu welchem Anlass.

Was macht die Musik von Abba so besonders?

Perücken-Alarm – das Ensemble auf der Bühne, jeweils von links gesehen: Johanna Haas und Vera Gobetz, Miha Podrepsek und Benjamin Beckmann.
Perücken-Alarm – das Ensemble auf der Bühne, jeweils von links gesehen: Johanna Haas und Vera Gobetz, Miha Podrepsek und Benjamin Beckmann. © Linus Klose

Haas: Es gibt diesen Abba-Sound, der ist unverkennbar. Und zugleich sind die Lieder immer anders. „Fernando“, „Summer Night City“ und „Super Trouper“ zum Beispiel unterscheiden sich sehr voneinander, sind aber alle unverkennbar von Abba.

Gobetz: Die beiden Frauen in Kombination. Und es ist sehr anspruchsvolle Popmusik, sehr gut gemacht. Songs, die heute noch Ohrwürmer sind, und die über Generationen hinweg funktionieren. Meine Oma zum Beispiel findet die auch gut.

Was ist Ihr Lieblingslied von Abba – und warum?

Haas: Ich finde tatsächlich „Voulez-Vous“ gut. Das ist so ein bisschen hysterisch eigentlich. Das passt zu Agnes. . .

Gobetz: „One of Us“ – weil ich das mal gesungen habe. Ich verbinde damit eine bestimmte Zeit.

Ist das Stück auf dem Theaterschiff nur etwas für Abba-Fans?

Haas: Ich glaube, es ist für alle etwas dabei. Es ist nicht nur eine Abba-Revue, es ist schon ein Stück, es geht um etwas! Abba ist dabei der Aufhänger. Es ist förderlich, wenn man Abba mag, aber es ist für jeden etwas dabei. Man kann auch lachen!

Gobetz: In dem Stück passiert sehr viel, es ist eine Komödie mit viel Spaß und verrückten Figuren. Man muss kein Abba-Fan sein, um sich zu amüsieren. – Ach, übrigens haben wir auch ein Lied aus dem neuen Abba-Album im Stück: „Don’t Shut Me Down“.

Das Bremer Theaterschiff zeigt „Abba klaro!“ bis zum 17. April. Karten gibt es für 31,50 und 33,50 Euro unter anderem im Ticketshop an der Balgebrückstraße (Nähe Domsheide).

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