115. Stiftungsfest des Ostasiatischen Vereins

Der Tempelgong ruft

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Die Bremer Stadtmusikanten in der Version des Ostasiatischen Vereins.

Von Thomas Kuzaj. Tradition: Zu seinem 115. Stiftungsfest erwartet der Ostasiatische Verein Bremen (OAV) am Freitag, 26. Februar, etwa 370 Gäste in der Oberen Rathaushalle – unter ihnen etliche Diplomaten sowie Vertreter von Politik und Wirtschaft. Das Fest steht in diesem Jahr unter dem Motto „Neuseeland“.

Tradition: Zu seinem 115. Stiftungsfest erwartet der Ostasiatische Verein Bremen (OAV) am Freitag, 26. Februar, etwa 370 Gäste in der Oberen Rathaushalle – unter ihnen etliche Diplomaten sowie Vertreter von Politik und Wirtschaft. Das Fest steht in diesem Jahr unter dem Motto „Neuseeland“.

„Es ist uns eine Ehre, zahlreiche hochrangige Gäste an unserer Tafel im Rathaus zu begrüßen“, sagt Hans-Christian Specht, der Vorsitzende des Ostasiatischen Vereins. „Der Abend ist neben guten und humorvollen Reden geprägt vom ursprünglichen Geist des Vereins: Freundschaften zu pflegen und eine Brücke zwischen Asien und Deutschland zu bauen. Es freut uns, dass unsere Mitglieder und Gäste dies so sehr schätzen.“ Sein Stiftungsfest feiert der 1901 gegründete Ostasiatische Verein stets am letzten Freitag im Februar.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) im Senatssaal tragen sich die Botschafter und Ehrengäste in das Goldene Buch Bremens ein. Anschließend ruft der Tempelgong alle Teilnehmer an die festlich gedeckten Tafeln.

Ehrengast und Hauptredner ist The Right Honourable Sir Alexander Lockwood Smith, High Commissioner für Neuseeland in Großbritannien, Ghana und Nigeria sowie Botschafter für Irland – und 1948 in Paparoa, Neuseeland, geboren.

Ein weiterer Ehrengast des Ostasiatischen Vereins ist ein Journalist – Andreas Landwehr, Bürochef der Deutschen Presse-Agentur in Peking. Er wird zum traditionellen Curry-Essen eine Rede halten.

Außerdem haben die Botschafter (beziehungsweise deren Stellvertreter) von Australien, Bangladesch, Brunei-Darussalam, Indien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Nepal, Neuseeland, Sri Lanka, Singapur sowie der Philippinen zugesagt – und der Generalkonsul der Volksrepublik China sowie die Repräsentantin der Taipeh-Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland.

Bremische Kaufleute und Kapitäne haben den Ostasiatischen Verein einst gegründet, um ihre Erinnerungen an ihre Zeit in Asien zu bewahren – sowie die Verbindungen zu den dort lebenden Freunden, Auslandsdeutschen und Einheimischen zu pflegen. „Bis heute versteht sich der Verein als geselliger Mittelpunkt für Menschen, die eine persönliche, berufliche sowie kulturelle Beziehung zu Asien pflegen“, heißt es beim OAV. Und: „Erklärtes Ziel ist die Förderung der Völkerverständigung und eine internationale Denkweise.“

Seit 1951, als der Verein den 50. Jahrestag seiner Gründung feierte, wird das Curry-Essen in der Oberen Rathaushalle serviert. Die gesammelten Spendengelder gehen an das „Hilfswerk Ostasien“. Damit werden nach OAV-Auskunft „in akuten Notfällen“ – wie nach den Erdbeben in Nepal oder den Taifunschäden auf den Philippinen – Projekte zum Wiederaufbau unterstützt.

www.oav-bremen.de

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