Ressortarchiv: Lokales

Wenn wirklich alles auf dem Prüfstand steht

Wenn wirklich alles auf dem Prüfstand steht

Weyhe – Es ist für die Feuerwehr ein brisantes Thema: Die Ortswehren suchen Antworten auf viele Fragen wie diese: Was passiert zukünftig mit den Feuerwehrgerätehäusern, die den Vorschriften nicht genügen? Ist die Praxis richtig, dass betagte Feuerwehrfahrzeuge stets nur durch moderne Varian-ten ersetzt werden? Sind die Weyher Strukturen und die Ausrüstungen für die wachsenden Herausforderungen angemessen?
Wenn wirklich alles auf dem Prüfstand steht
Der Ansturm kommt erst nach der Krise

Der Ansturm kommt erst nach der Krise

Weyhe – Corona wirft einen dunklen Schatten auf den Alltag und nimmt so manchem selbst die kleinsten Freuden. Besonders die Einsamkeit macht vielen schwer zu schaffen. Laut Alexandre Peruzzo, dem Vorsitzenden des gemeinnützigen Vereins Release, sei das zwar ein Problem für Suchtkranke, um die sich die Beratungs- und ambulanten Behandlungsstellen unter anderem kümmern. Aber: „Nicht jeder fängt deswegen an, zu trinken. Sucht hat immer eine längere Vorgeschichte.“ Deswegen rechnet Helga Friemel, die seit 1979 Leiterin der Release-Fachstelle in Weyhe ist, auch damit, dass besonders in der Zeit nach der Pandemie vermehrt Menschen ihre Hilfe aufsuchen würden.
Der Ansturm kommt erst nach der Krise
Countdown läuft

Countdown läuft

Oyten – Kinder, die im neuen Kindergartenjahr 2021/22 ab August erstmals eine Kindertagesstätte in der Gemeinde Oyten besuchen sollen, müssen bis zum 31. Januar in den Einrichtungen angemeldet werden. Gleiches gilt für Ummeldungen innerhalb der Kitas. Auch Kinder, die erst später im Jahr starten sollen – wenn sie beispielsweise erst im Dezember ein Jahr alt werden –, müssen von den Eltern für eine passgenaue Platzbedarfsplanung bereits jetzt in der Kita ihrer Wahl angemeldet werden. Darauf weist die Gemeindeverwaltung hin.
Countdown läuft
Anbaden im Kleinen

Anbaden im Kleinen

Rotenburg – Neues Jahr, neue Vorsätze und gleich eine Abkühlung: das Neujahrsschwimmen im Rotenburger Bullensee hat Tradition. Zahlreiche Hartgesottene treffen sich mit ihren Handtüchern am Badestrand, um vor Publikum in das eiskalte Wasser zu springen. Doch dieses gewohnte Bild zum Jahresauftakt hat es dieses Mal nicht gegeben – der von der DLRG-Ortsgruppe organisierte Riesenspaß ist wegen Corona ins Wasser gefallen. Zumindest offiziell. Ein paar Badegäste wollten nämlich trotzdem nicht auf die Erfrischung verzichten und stürzten sich – natürlich leicht bekleidet und unter Einhaltung der Abstandsregeln – in die winterlichen Fluten.  lw
Anbaden im Kleinen
„Langweilig ist mir eigentlich nie“

„Langweilig ist mir eigentlich nie“

Völkersen – Auftrittspausen sind für Tina Badenhop nichts Ungewöhnliches. „Es kommt schon mal vor, dass ich zwei Monate gar keine Engagements habe und in einer anderen Woche fast jeden Tag auf der Bühne stehe.“ Die seit Monaten andauernde Corona-Unterbrechung bedeutet für die Völkersenerin jedoch eine besonders lange Phase ohne Vorführungen. Trotzdem kann sie der neu gewonnen Freizeit etwas Positives abgewinnen. „Ich habe die Zeit genutzt, um neue Programme einzustudieren und meine Internetseite zu überarbeiten“, berichtet sie.
„Langweilig ist mir eigentlich nie“
„Flachwichser!“ – Mustafa Gündüz‘ Security-Job bei Inkoop ist nichts für Weicheier

„Flachwichser!“ – Mustafa Gündüz‘ Security-Job bei Inkoop ist nichts für Weicheier

Es ist kühl an diesem Vormittag. Mustafa Gündüz hat sich passend eingepackt mit dicker Jacke, Schal und Mütze. Das muss er auch. Denn in seinem Job steht er häufig draußen. Vor allem dann, wenn viele Kunden Inkoop besuchen.
„Flachwichser!“ – Mustafa Gündüz‘ Security-Job bei Inkoop ist nichts für Weicheier
An der Tanke wird es ab Januar teurer: Neue Steuer gegen den Klimawandel

An der Tanke wird es ab Januar teurer: Neue Steuer gegen den Klimawandel

Höhere Kosten gegen den Klimawandel, so lautet der Plan der Bundesregierung. Deshalb wird Tanken 2021 teurer.
An der Tanke wird es ab Januar teurer: Neue Steuer gegen den Klimawandel
Silvester-Bilanz: Explosion nach Böller-Bau und jugendliche Schläger im Bahnhof

Silvester-Bilanz: Explosion nach Böller-Bau und jugendliche Schläger im Bahnhof

Die Silvesternacht in Niedersachsen ist insgesamt ruhiger verlaufen als in den Vorjahren. In Bremen hatte die Polizei allerdings viele Einsätze zu bewältigen.
Silvester-Bilanz: Explosion nach Böller-Bau und jugendliche Schläger im Bahnhof
Moor statt Süden

Moor statt Süden

Rotenburg – Der große Zug der Kraniche in die wärmeren Gefilde nach Südfrankreich, nach Spanien, Portugal und Nordwestafrika ist abgeschlossen. Etwa 400 000 „Vögel des Glücks” haben, aus Skandinavien, Polen und den baltischen Staaten kommend, in schmaler Front bis vor wenigen Wochen auf südöstlicher Route Deutschland überquert. Tausende der Graukraniche – große Schreitvögel mit Federbusch, rotem Schnabel und dem markanten Trompetenruf – sind jedoch geblieben. Zum Beispiel im Tister Bauernmoor bei Sittensen, im Bereich Lauenbrück und Ostervesede und im Huvenhoopsmoor bei Glinstedt. Milde Winter und ausreichend „gedeckte Tische” für den Allesfresser Kranich auf abgeernteten Feldern machen es möglich.
Moor statt Süden
Im Endspurt

Im Endspurt

Sottrum – Gedacht war das eigentlich ganz anders, aber man muss sich zu helfen wissen. Aufgrund der Covid-19-Pandemie leicht verzögert, biegt die Erstellung des Entwicklungskonzeptes „Sottrum 2030“ so langsam auf der Zielgeraden ein. Im Herbst hat der Rat das sogenannte Leitbild bestimmt, eine Art grober Rahmen, in dem sich die Experten vom Planungsbüro „plan zwei“ für konkretere Maßnahmenvorschläge bewegen können. Diese sollen bald mit der Öffentlichkeit sozusagen besprochen werden. Ab dem 11. Januar geht dafür zum zweiten Mal eine Online-Befragung über die Bühne.
Im Endspurt
„Nicht mit gleichem Maß gemessen“

„Nicht mit gleichem Maß gemessen“

Lauenbrück/Berlin – Schon während des ersten Lockdowns gehörte Stephan von Bothmer zu den Künstlern, die der Schockstarre in der Kulturszene Livestreams und neue Formate entgegensetzten. Wir sprachen mit dem in Berlin ansässigen Stummfilmpianisten aus Lauenbrück über neue Formate, Livestreams und Konzerte ohne Publikum.
„Nicht mit gleichem Maß gemessen“
Auf Nummer sicher

Auf Nummer sicher

Scheeßel – Auf Nummer sicher geht die Scheeßeler Diakonie-Sozialstation in punkto Gesundheit: Wer die Geschäftsräume an der Großen Straße betreten will, muss sich ab sofort einem „Ampeltest“ unterziehen. Das frisch an der Wand im Eingangsbereich installierte Temperaturmessgerät ermittelt automatisch und kontaktlos aus einem Meter Entfernung, ob der Besucher oder Mitarbeiter (derzeit rund 60) passieren darf oder wegen erhöhter Temperatur draußen bleiben muss. Nur diejenigen, bei denen ein grünes Kreuz aufleuchtet, dürfen die Räumlichkeiten betreten.
Auf Nummer sicher
Die Liebe in der Küche

Die Liebe in der Küche

Lauenbrück – Still ist es im Lauenbrücker Hof, ein ungewohntes Bild. Kirstin Stutzke sitzt an einem der Tische im Gastraum, der Blick schwenkt zu den Spuckschutzscheiben am Tresen und zu den Desinfektionsspendern am Eingang – notwendige Anschaffungen inmitten von winterlicher Dekoration. Die Inhaberin ist trotz aller Rückschläge letztes Jahr nicht unglücklich. „Es gab viel Unterstützung aus dem Ort, damit habe ich gar nicht gerechnet“, erklärt sie. Mit ein Grund, warum sie immer wieder neue, kreative Ideen entwirft, mit denen sie ihren Betrieb in der Corona-Zeit über Wasser halten möchte.
Die Liebe in der Küche
Erster Feuerwehr-Einsatz 2021 in Diepholz

Erster Feuerwehr-Einsatz 2021 in Diepholz

Diepholz – Allgemein blieb es ruhig in der Silvesternacht in Diepholz. Es wurde zwar auch hier geböllert, aber wegen des Feuerwerk-Verkaufsverbotes und anderer coronabedingter Einschränkungen weit weniger als in früheren Jahren. Ihren ersten Einsatz des neuen Jahres 2021 hatte die Ortsfeuerwehr Diepholz gegen 3.10 Uhr an der Bahnhofstraße. In einer Garage hinter dem Gebäude der Mediengruppe Kreiszeitung (Diepholzer Kreisblatt) brannten dort gelagerte Zeitungen.
Erster Feuerwehr-Einsatz 2021 in Diepholz
Rettung einer eingeschlossenen Person

Rettung einer eingeschlossenen Person

Scheeßel – Das neue Jahr war gerade mal 20 Minuten alt, da schrillten in der Nacht zu Freitag in Scheeßel, Jeersdorf und Rotenburg auch schon die digitalen Meldeempfänger und Sirenen. Nach Angaben der Feuerwehr war es im Scheeßeler Lehmsalweg nämlich kurz zuvor zu einem Wohnungsbrand mit einer eingeschlossenen Person gekommen. Nachbarn hatten den Mieter per Klopfzeichen darauf aufmerksam gemacht, doch dieser schloss sich in der eigenen Wohnung im Schlafzimmer ein. Sofort wählten sie den Notruf und informierten die Rettungsleitstelle in Zeven über den Vorfall. Sofort setzte der Disponent die entsprechenden Kräfte in Marsch.
Rettung einer eingeschlossenen Person
Eine Silvester-Bilanz

Eine Silvester-Bilanz

Rotenburg – Dass es ein ruhigeres Silvester werden würde, damit hatten die Einsatzkräfte schon gerechnet: Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sowie das Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern ließen vergleichsweise wenig Einsätze erwarten. „Aber dass es für Silvester so ruhig ist, hätten wir nicht gedacht“, resümiert Heiner van der Werp, Sprecher der Rotenburger Polizeiinspektion. Und seien die Beamten in der Neujahrsnacht gerufen worden, dann habe es sich meist um Ruhrstörungen und häusliche Gewalt gehandelt. Aber auch diese Fälle seien im üblichen Rahmen geblieben, so van der Werp. „Aus unserer Sicht haben die Menschen im Landkreis den gemeinsamen Appell von Politik und Ordnungsbehörden, sich an die Corona-Bestimmungen zu halten, größtenteils beherzigt.“ Eine unerlaubte Zusammenkunft zu einem gemeinsamen Silvesterfeuerwerk am Dorfgemeinschaftshaus in Brockel hätten die Ordnungshüter noch in letzter Minute verhindern können. Ein Anwohner soll über mehrere WhatsApp-Gruppen zu einem Treffen um Mitternacht eingeladen haben. In einem aufklärenden Gespräch habe die Polizei den Mann dazu bewegen können, den Aufruf rückgängig zu machen. So sei es dort es zu keinen erwähnenswerten Vorfällen gekommen.
Eine Silvester-Bilanz
Lockangebot für Meister Adebar

Lockangebot für Meister Adebar

Wildehausen – Bis Mitte der 1980er-Jahre war der Storch in Wildeshausen ein gern gesehener Gast. Ein Paar brütete regelmäßig auf dem Wagenrad des Dampfkornbranntweinbrennereimuseums an der Wittekindstraße. Seitdem ist hier aber kein Paar mehr sesshaft geworden. Ein Zustand, den der Naturschutzbund (Nabu) in Zusammenarbeit mit der Stadt Wildeshausen gerne ändern möchte. Schon bald soll dem Vogel, der in Fabeln Meister Adebar genannt wird, ein besonderes Angebot auf dem Gelände der Kläranlage und damit in Nähe der nahrungsreichen Marschwiesen gemacht werden.
Lockangebot für Meister Adebar
Vom „Kommunisten“ zum Grünen-Politiker

Vom „Kommunisten“ zum Grünen-Politiker

Wildeshausen – Die ersten Zeitungsschlagzeilen machte Manfred Rebensburg als Lehrer. Damals, Mitte der 70er-Jahre, war er Pädagoge an der Berufsschule in Wildeshausen und weigerte sich mit Kollegen, den Schülern Fünfen und Sechsen zu geben. „Das war sowieso nicht nötig, weil die alle richtig gut waren“, erinnert sich Rebensburg. Seine Weigerung führte jedoch dazu, dass er vom Dienst suspendiert und erst sieben Jahre später rehabilitiert wurde. Galt Rebensburg damals vielen Menschen als „Kommunist“, kennen ihn die meisten Wildeshauser seit Mitte der 80er-Jahre als Mitglied der Grünen, Streiter für Naturschutz und einen ausgeglichenen Haushalt.
Vom „Kommunisten“ zum Grünen-Politiker
Der erste echte „Rückblick“ auf das Syker Jahr 2021: Wachendorfer Babyboom und (k)ein Edeka

Der erste echte „Rückblick“ auf das Syker Jahr 2021: Wachendorfer Babyboom und (k)ein Edeka

Syke – „Wissen, was los ist“: Unter diesem Motto versorgt die Kreiszeitung ihre Leserschaft mit aktuellen Neuigkeiten aus aller Welt – und aus den Städten und Gemeinden dieser Region. Den Wahlspruch unserer Zeitung können wir (zur Freude von Glaskugelsehern und Grammatikfetischisten) mit diesem Artikel erweitern – bei unserem ultimativen, garantiert ersten Jahresrückblick für das Jahr 2021 heißt es: „Wissen, was los gewesen sein wird“. Alle Angaben ohne Gewähr!
Der erste echte „Rückblick“ auf das Syker Jahr 2021: Wachendorfer Babyboom und (k)ein Edeka
Becomix investiert zehn Millionen Euro

Becomix investiert zehn Millionen Euro

Brinkum-Nord – Wer sich in irgendeinem Winkel der Erde eine Tube Zahnpasta kauft, bekommt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Produkt, das mit Technik aus der Gemeinde Stuhr entstanden ist. Die Firma Becomix aus Brinkum-Nord ist nach eigenen Angaben einer der Weltmarktführer für Maschinen, mit denen sich Cremes und Pasten herstellen lassen. Und diese Spitzentechnologie bleibt weiterhin „Made in Stuhr“: Becomix expandiert stark und braucht einen neuen Standort. Die Gemeinde kann dem Unternehmen einen bieten – nur knapp 500 Meter vom bisherigen entfernt.
Becomix investiert zehn Millionen Euro
Streit eskaliert: Messerattacke an der Kreissparkasse

Streit eskaliert: Messerattacke an der Kreissparkasse

Ein 35-jähriger Mann ist bei der Kreissparkasse am Mühlendamm in Syke mit einem Messer verletzt worden. Der Täter flüchtete zunächst.
Streit eskaliert: Messerattacke an der Kreissparkasse
Es fehlt jede Spur: Fast 1.300 Menschen aus Niedersachsen sind verschwunden

Es fehlt jede Spur: Fast 1.300 Menschen aus Niedersachsen sind verschwunden

Die Datei beim LKA Niedersachsen trägt einen düsteren Namen: „Vermi/uTot“. Jede Vermisstenmeldung wird dort verzeichnet, geklärte Fälle werden gelöscht. Was bleibt, sind die rätselhaften Altfälle.
Es fehlt jede Spur: Fast 1.300 Menschen aus Niedersachsen sind verschwunden
47 Cent für den Liter:  Milchpreis für Bioland-Hof in Hollen gerade kostendeckend

47 Cent für den Liter: Milchpreis für Bioland-Hof in Hollen gerade kostendeckend

Trockenheit zwingt Landwirte zum Umdenken, das sagt Jörn Stubbemann. Ein Blick auf seinen Bioland-Hof in Holle.
47 Cent für den Liter: Milchpreis für Bioland-Hof in Hollen gerade kostendeckend
Senior macht üble Erfahrung mit Corona-Impfhotline: „Eine solche Abfuhr ist nicht akzeptabel“

Senior macht üble Erfahrung mit Corona-Impfhotline: „Eine solche Abfuhr ist nicht akzeptabel“

Der Anruf bei der allgemeinen Impf-Hotline für das Land Niedersachsen war eine Enttäuschung für Hubert Mayr aus Wittkopsbostel. Der 81-Jährige übt deshalb Kritik am Land Niedersachsen.
Senior macht üble Erfahrung mit Corona-Impfhotline: „Eine solche Abfuhr ist nicht akzeptabel“