Zwischenfrüchte säen: Senf, Phacelia, Ölrettich

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Die Phacelia ist eine Gründüngepflanze mit hohem Zierwert. Sie eignet sich zudem als Zwischenfrucht, um den verbleibenden Stickstoff aufzunehmen. Foto: Holger Hollemann

In der Landwirtschaft lohnt sich das richtig: Leere Beete werden mit sogenannten Zwischenfrüchten bepflanzt. Aber das kann man auch im eigenen Garten machen. Was dabei von Vorteil ist:

Bonn (dpa/tmn) - Die Landwirte machen es auf ihren Feldern auch: Auf nicht mehr bewachsenen Beeten im Garten können nun sogenannte Zwischenfrüchte ausgesät werden. Pflanzen wie Senf, Phacelia oder Ölrettich begrünen diese kargen Flächen hübsch.

Vor allem nehmen sie aber den verbleibenden Stickstoff im Boden für ihr Wachstum auf und verhindern so, dass die Nährstoffe in das Grundwasser gewaschen werden. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin.

Die Zwischenpflanzen werden nicht geerntet. Die meisten frieren im Winter ab, Landwirte - und auch Hobbygärtner - arbeiten die Reste dann im Frühjahr in den Boden ein. Das versorgt Tiere und Mikroorganismen mit Nährstoffen - und letztlich entsteht Humus.

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