Drinnen die Natur genießen

Sonniger Lieblingsplatz zum Entspannen

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Warme Wintergärten bieten einen zusätzlichen Raum zum Leben, sofern sie gut geplant und eingerichtet sind.

immowelt · Wintergärten laden zum Entspannen ein und bieten einen wohltuenden Ausblick in den Garten. Um das bei angenehmen Temperaturen genießen zu können, empfiehlt sich der Anbau eines warmen Wintergartens.

Er weist ein ganzjährig angenehmes Klima über 19 Grad Celsius auf, da er beheizt und belüftet wird. Ebenfalls beheizt wird der sogenannte mittelwarme Wintergarten. Dort herrschen im Winter Temperaturen zwischen zwölf und 19 Grad Celsius. Die dritte, kalte Variante eignet sich zur Überwinterung von kälteempfindlichen Pflanzen, da sie nicht beheizt wird. Für die Konstruktion, den Bodenbelag und die Verglasung stehen verschiedene Materialien zur Auswahl.

Konstruktion:

  • Rostfreie, stabile Aluminiumkonstruktionen ermöglichen die Nutzung großer Glasflächen. Isolierende Kunststoffeinlagen minimieren den Wärmeverlust.

  • Brettschichtholz: Dieser aus dünnen Brettern verleimte Baustoff verzieht sich nicht. Allerdings braucht die Außenseite einen regelmäßigen Anstrich, um der Witterung standzuhalten.

  • Konstruktionen aus Kunststoff sind kostengünstig, da sie durch einen Stahlkern verstärkt werden.

Bodenbelag:

Hinsichtlich der Bodenbeläge haben Hausbesitzer die Wahl zwischen Holz und Fliesen. Beide Materialien haben ihre Vor- und Nachteile, weshalb eine Entscheidung von den Nutzungsabsichten und dem Geschmack abhängt. Holzböden wirken wohnlich und heizen sich nur langsam auf. Sie dürfen allerdings nicht über längere Zeit nass sein zum Beispiel durch Gießwasser. Fliesenböden in Wintergärten sind pflegeleicht, isolieren jedoch kaum und sorgen schnell für kalte Füße. Deswegen empfiehlt sich die Verlegung einer Fußbodenheizung.

Verglasung:

Bei der Wahl der Verglasung sind zwei Aspekte wichtig: die Einhaltung der Energieeinsparverordnung und die richtige Beschattung, um eine zu starke Erhitzung zu vermeiden. Ist der warme Wintergarten gebaut, entscheidet der persönliche Geschmack über die Einrichtung. Die Wahl der Möbel richtet sich nach der Art der Nutzung: Ob als Esszimmer mit einem großen Tisch oder als Erholungsort mit gemütlichen Lounge-Möbeln, mit Büchern oder einer Musikanlage – alles ist möglich.

Neben der Inneneinrichtung steigern Pflanzen den Wohlfühlfaktor erheblich.

Typische, heimische Zimmerpflanzen gedeihen präch­tig und sind leicht zu pflegen. Wer es exotischer mag, kann aus dem Vollen schöpfen. Beim Kauf der Pflanzen ist es wichtig, an die Sonneneinstrahlung zu denken. Palmenarten wie die Feuerpalme oder Kokospalme fühlen sich an hellen, warmen Plätzen wohl. An schattigeren Stellen eignen sich Bougainvillea oder Zier­ingwer. Pavonie und Hibiskus lieben helle Standorte, jedoch keine pralle Sonne.

Chilipflanzen und Küchenkräuter sind beim Kochen gern gesehen und haben einen dekorativen Effekt. Bunte Farbtupfer schaffen Chilisorten wie die milde Tulpenchili oder die scharfe Martinique-Chili. Basilikum, Zitronenkraut oder Rosmarin sind in der Küche vielseitig einsetzbar und sorgen für einen angenehmen Duft im Wintergarten.

Eine süße Note verbreiten Maiglöckchen oder Orangen-Jasmin. Zu Liebhabern herber Düfte passt der Kampferbaum. Calamondin, Deutsche Landknechtshose oder Zitronat-Zitrone verbreiten einen Zitrusgeruch. So ­wer­den Wintergärten zu ­ei­nem Erlebnis für die Sinne.

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