Vermieter darf Werbepost nicht unterbinden

+
"Keine Werbung" fordern viele Mieter an ihrem Briefkasten. Doch was, wenn die Post persönlich an den Mieter adressiert ist? Foto: Arno Burgi

"Bitte keine Werbung" - so steht es auf vielen Mieterbriefkästen. Was aber, wenn der Vermieter Werbepost im gesamten Haus verbieten möchte? Der Deutsche Mieterbund weiß die Antwort.

Berlin (dpa/tmn) - Wenn der Briefkasten überquillt, weil er mit Werbung vollgestopft ist, helfen Aufkleber mit dem Hinweis "Bitte keine Werbung". Mieter dürfen sie an ihrem Briefkasten anbringen. Darauf weist der Deutsche Mieterbund hin.

Der Vermieter hingegen kann nicht generell verbieten, dass der Postbote Werbung zustellt. Allgemeine Aushänge an der Eingangstür, die den Empfang von Werbepost unterbinden, sind nicht zulässig.

Außerdem gilt: Ist Werbung persönlich an den Mieter adressiert, helfen auch Aufkleber nichts. Sie muss der Postbote zustellen - also in den Briefkasten werfen.

Mehr zum Thema:

Viele Tote bei Anschlag in Manchester - Täter ermittelt

Viele Tote bei Anschlag in Manchester - Täter ermittelt

Ajax gegen Man United: Ein "Giganten-Duell" im Schatten des Terrors

Ajax gegen Man United: Ein "Giganten-Duell" im Schatten des Terrors

Lkw-Unfall an Stauende in Oyten

Lkw-Unfall an Stauende in Oyten

Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

Meistgelesene Artikel

Dieser Zettel eines Nachbarn macht einfach nur fassungslos

Dieser Zettel eines Nachbarn macht einfach nur fassungslos

In Italien können Sie Burgherr werden - unter dieser Bedingung

In Italien können Sie Burgherr werden - unter dieser Bedingung

Mit diesen fünf Fehlern können Sie Ihren Rasen ruinieren

Mit diesen fünf Fehlern können Sie Ihren Rasen ruinieren

Mit diesem einfachen Trick werden Sie Wespen los

Mit diesem einfachen Trick werden Sie Wespen los

Kommentare