Innung Sanitär, Heizung, Klima Diepholz-Nienburg

Bad für alle Altersgruppen

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Holger Behrens ist Obermeister der Innung „Sanitär Heizung Klima“ in der Kreishandwerkerschaft Diepholz-Nienburg. 

Eigenleistung oder Ausführung von Arbeiten durch Fachhandwerker? Installateur- und Heizungsbaumeister Holger Behrens aus Stuhr gibt im Gespräch mit Kreiszeitungsmitarbeiter Rainer Jysch Auskunft und Tipps als Obermeister der Innung Sanitär, Heizung, Klima Diepholz-Nienburg.

Nennen Sie uns ein wichtiges Auswahlkriterium für einen guten Fachmann. 

Holger Behrens: Ein gutes Auswahlkriterium ist und bleibt in erster Linie der Meisterbrief im Fachhandwerk. Dann sprechen natürlich Ortsnähe und ein guter Service für die Auswahl. Empfehlungen und Referenzen durch Bekannte, Verwandte und Nachbarn können sehr hilfreich sein. Auch die Handwerkerlisten der Kreishandwerkerschaften oder der Handwerkskammer helfen bei der Auswahl eines Fachhandwerkers. 

Welche Trends konnten Sie in letzter Zeit in der Region feststellen?

Holger Behrens: Die Energiewende sowie erhebliche Kostensteigerungen im Energiemarkt treiben den Einbau von modernen Brenn­wertheizungen, Solaranlagen, Wärmepumpen und Blockheizkraftwerken eindeutig an. Im Bad gewinnt das barrierefreie Bad beziehungsweise das für alle Altersgruppen universell gestaltete Bad, immer mehr an Bedeutung.

Viele sanieren beziehungsweise bauen in Eigenleistung. Was spricht dafür, einen Fachmann zu engagieren? 

Holger Behrens: Durch die vielen neuen Verordnungen und Vorschriften – zum Beispiel die Trinkwasserverordnung – sind sehr viele Dinge für die ordnungsgemäße Installation erforderlich. Fachhandwerker besuchen gerade aus diesem Grund etliche Schulungen, um immer auf dem neuesten Stand zu sein. Allein schon deshalb ist es immer besser, einen Fachhandwerker zu engagieren. Wenn der Einbau dann doch in Eigenleistung passieren soll, ist es sinnvoll, sich mit einem Fachmann zu arrangieren, vielleicht durch eine Kooperation. Der Heimwerker bezieht das Material beim Fachhandwerker und dieser steht ihm mit Rat und Tat zur Seite. Somit ist dann auch gewährleistet, dass nur für die Installationen zugelassene Materialien eingesetzt werden, denn es darf heute längst nicht mehr jedes Material in Trinkwasserleitungen verbaut werden. Anschlüsse an Gas- und Wasserleitungen dürfen grundsätzlich nur durch eingetragene Fachhandwerker ausgeführt werden. Somit entfällt hier schon einmal die Möglichkeit der Eigenleistung, und eine Partnerschaft kann helfen. 

Was möchten Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben?

Holger Behrens: Abschließend bleibt zu sagen, dass sich ein Preisvergleich lohnen kann. Es sollten aber auch die Beratungsleistungen des Handwerkers in Betracht gezogen werden. Und nicht immer heißt günstig auch gut. So besteht die Möglichkeit, eine Armatur vielleicht günstiger im Internet oder im Baumarkt zu beziehen, aber wer soll dann beurteilen, ob die Armatur überhaupt für die Trinkwasserverordnung zugelassen ist, und was passiert im Schaden- oder Garantiefall? Bei den durch den Fach­handwerker gelieferten Materialien sind die Kunden immer auf der sicheren Seite. ­Zusätzlich werden dadurch die Arbeitsplätze der meist regionalen Mitarbeiter eines Fachbetriebes gesichert.

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