Tipps vom Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung

Dämmen mit nicht brennbarem Material

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Der Trend bei Tapeten geht hin zu feineren Strukturen, der Verwendung von Malervlies und weißen Flächen, auf die farbige Akzente gesetzt werden, erklärt Gunnar Meyer.

Es gibt viele Gründe, warum bei einem Bau, einem Umbau oder einer Sanierung ein Fachmann beauftragt werden sollte. Der Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Diepholz/Nienburg, Gunnar Meyer, sagt warum. Mit ihm sprach Kreiszeitungsmitarbeiterin Regine Suling.

Nennen Sie uns ein wichtiges Auswahlkriterium für einen guten Fachbetrieb. 

Gunnar Meyer: Es ist wichtig, sich für einen Innungs- und Meisterbetrieb zu entscheiden. Denn diese Unternehmen besitzen die nötigen Fachkenntnisse und wissen um die Wichtigkeit einer guten Qualifikation ihrer Beschäftigten und einer korrekten Kalkulation. Sie können ihre Kunden besser beraten, ihnen umfassende und solide Lösungen für ihre Fragen und Probleme bieten.

Welche Trends können Sie in der Region feststellen?

Gunnar Meyer: Vor allem die Wärmedämmung ist nach wie vor ein Top-Thema. Sie ist wichtig, um ein angenehmes Wohnklima zu haben und zugleich den CO²-Ausstoß zu verringern. Bei öffentlichen Trägern und Gemeinden ist dieser Trend ungebrochen, Privatleute sind oft verunsichert, nachdem man Berichte darüber veröffentlicht hat, dass zwei Gebäude in Brand geraten waren. Im persönlichen Gespräch überzeugen wir unsere Kunden davon, warum eine Dämmung mit bestimmten Materialien wichtig ist. Eine Möglichkeit ist Polystyrol, ein schwer entflammbares Material. Oder Mineralwolle, die nicht brennbar ist. Wenn von außen keine Dämmung möglich ist, weil die Fassade beispielsweise denkmalgeschützt ist, werden mehr und mehr Innendämmungen forciert. Da gibt es einen großen Markt und Bedarf. Im Tapetenbereich geht der Trend hin zu feineren Strukturen, der Verwendung von Malervlies und glatten, weißen Wandoberflächen, auf denen farbige Akzente gesetzt werden.

Viele Menschen sanieren oder bauen in Eigenleistung. Was spricht dafür, einen Fachbetrieb zu engagieren? 

Gunnar Meyer: Man hat dann die Gewährleistung und die Garantie, dass alle Arbeiten fachmännisch gemacht sind. Man muss sich nicht selbst das Material suchen und kaufen. Der Fachmann hat alles dabei und setzt die gewünschten Arbeiten zügig und planmäßig um. Außerdem kann ein entscheidender Steuervorteil genutzt werden: Von den Arbeitskosten für Erhaltungs-, Modernisierungs- oder Renovierungsdienstleistungen können 20 Prozent, maximal 1.200 Euro, direkt von der Steuerschuld abgezogen werden. Das ist ein weiterer Vorteil, warum man es sich überlegen sollte, besser einen Fachbetrieb zu beauftragen als selbst Hand anzulegen.

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