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Rückschnitt im August: Drei Gehölze haben ihn nötig

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Von: Joana Lück

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Auch wenn man eigentlich im Frühjahr zur Gartenschere greift, so gibt es trotzdem ein paar Gehölze, die den Rückschnitt im August wollen.

Im Garten steht im August alles in voller Blüte und die Ernte ist in vollem Gange. Warum sollte man also ausgerechnet jetzt die Gartenschere ansetzen? Drei Gehölze können von einem gezielten Rückschnitt profitieren.

Rückschnitt im August: Drei Gehölze brauchen ihn

Ein Echter Walnussbaum mit reifen Früchten.
Der Walnussbaum zählt zu den blutenden Gehölzen. © McPHOTO/H.-R. Mueller/Imago

Das sind die Gehölze, die im August von einem Rückschnitt profitieren:

Für den Rückschnitt ist eine scharfe und saubere Gartenschere vonnöten. Mit dem entsprechenden Messer oder der Gartenschere geht das Schneiden nicht nur leichter von der Hand, die Pflanze wird auch weniger verletzt und heilt schneller. Erkennt man, dass die beschnittene Pflanze krank ist, empfiehlt es sich, das Werkzeug zwischen jedem Schnitt zu desinfizieren. Bei Pflanzen mit Stacheln oder Dornen empfiehlt es sich zusätzlich, die nötige Schutzkleidung wie zum Beispiel Handschuhe zu tragen.

Beim Walnussbaum kann es sich laut Das Haus lohnen, wenn sie ab und zu die Krone etwas verkleinern oder Äste entfernen, die ansonsten im Weg wären. Wundern Sie sich nicht, denn als blutendes Gehölz tropft bei der Walnuss Wasser aus den Schnittstellen. So hält das Gewächs seine Wunden sauber. Im August ist der Saftdruck besonders gering, weshalb er weniger blutet. Die Äste sollten aber nie mehr als einen Meter zurückgeschnitten werden.

Beim Flieder kann im August ein Verjüngungsschnitt erfolgen, wenn die Pflanze mehrere Jahre alt ist. Denn wenn die Blüten verblüht sind und die Pflanze Kraft für die kommende Blüte im Frühjahr sammeln muss, regt dieser das Wachstum an. Aber auch junge Pflanzen können von einem leichten Schnitt, dem sogenannten Erziehungsschnitt, profitieren.

Rückschnitt im August: Erhaltungsschnitt vs. Verjüngungsschnitt

Bei Obstbäumen empfiehlt sich ab dem frühen Herbst ein Erhaltungsschnitt: Damit Äste durch Überhang nicht abbrechen, sollte man sich dem Kronengerüst widmen. Abgetragene Astpartien werden auf jüngere Äste zurückgeschnitten, der Baum wird kontinuierlich verjüngt. Außerdem wird so die Fruchtholzerneuerung angespornt. Auch zu dicht stehende, sich berührende, kahle und abgestorbene Zweigen sollten hier entfernt werden, ebenso wie Wasserschosse.

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Bei Gehölzen und einigen Stauden ist ein Rückschnitt empfehlenswert, aber nicht bei einjährigen Pflanzen, die nach der Blüte mit ihren Fruchtständen Vögel und andere Tiere ernähren. Auch ein Rückschnitt im September kann hilfreich sein.

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