Porös und spröde

Diese drei Dinge sollten Sie niemals mit Essig reinigen

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Essig kann im Haushalt eine enorme Hilfe darstellen - aber in manchen Fällen auch großen Schaden anrichten. (Symbolbild)

Essig ist ein altbewährtes Hausmittel, das gerne im Haushalt beim Putzen angewendet wird. Von einigen Oberflächen sollten Sie ihn jedoch fernhalten.

Die enthaltene Säure im Essig wirkt zwar desinfizierend, führt aber auch zu Oxidationen, die bestimmte Materialien beschädigen können. Falsch angewendet, können dadurch sogar Schäden entstehen!

Anbei finden Sie einige Hinweise, worauf Sie bei der Anwendung von Essig achten müssen.

Aufpassen beim Reinigen: Verwenden Sie nie puren Essig

Haushaltsessig hat einen Säuregehalt von circa fünf Prozent, Essigessenz sogar von 25 Prozent,  erklärt Helplings Reinigungsexpertin Roxanna Pelka. Daher sollten Sie Essig immer mit reichlich Wasser verdünnen. Achten Sie einmal auf die Flasche der Essigessenz - darauf befinden sich Markierungen, die Ihnen die Dosierung leichter macht. Pro Teilstrich sollten Sie die Essenz mit mindestens einem Liter Wasser verdünnen.

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Anwendungsfehler Nr. 1: Essig und Naturstein

Marmorflächen oder Natursteinböden sehen nicht nur edel aus, sondern haben auch ihren Preis. Daher kommt es hier ganz besonders auf die richtige Pflege an. Verwenden Sie hierbei auf keinen Fall Essigreiniger! Denn: In Natursteinen ist Kalk enthalten. Dieser wird vom Essig herausgelöst und es entstehen weiße Kalkränder. Bei dauerhafter Anwendung zerfrisst die Säure jedoch das Material und es wird porös.

Anwendungsfehler Nr. 2: Gummidichtungen und Silikonfugen

Besonders häufig wird Essigreiniger im Bad verwendet, denn dieser entfernt zuverlässig jegliche Kalkränder und -ablagerungen. Halten Sie den Essig jedoch fern von jeglichen Gummidichtungen oder Silikonfugen. Essig entzieht dem Material nämlich die Weichmacher, was dazu führt, dass die Dichtungen spröde werden. Mit der Zeit werden diese dann brüchig und reißen ein.

Möchten Sie dennoch den Kalk aus den Dichtungen und Fugen entfernen: Verwenden Sie Zitronensäure. Diese wirkt genauso und ist milder.

Auch interessant: Frau schüttet etwas Essig auf Pflanzen - dabei geschieht absolut Überraschendes.

Anwendungsfehler Nr. 3: Kupfer und Essig

Reagiert Essig mit Kupfer entwickelt sich giftiger Grünspan. Im ersten Moment mag Sie das nicht beunruhigen, wussten Sie jedoch, dass sich Kupfer an den Heizspiralen vom Wasserkocher befindet oder viele Wasserleitungen aus Kupfer sind? Reinigen Sie also Ihren Wasserkocher oder den Wasserhahn mit Essig, lösen Sie die chemische Reaktion aus. Verwenden Sie daher Zitronensäure als Alternative.

Ihre Meinung ist gefragt!

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Lesen Sie auchReinigen Sie diese drei Dinge auf keinen Fall mit Backpulver.

Wer Hausmittel so anwendet, verschlimmert den Schmutz

Ein selbst gemachtes Scheuerpulver ist sehr mild und kann die Oberflächen im Vergleich zu handelsüblichen Produkten schonen. Es kommt aber auf die Bestandteile an.
Ein selbst gemachtes Scheuerpulver ist sehr mild und kann die Oberflächen im Vergleich zu handelsüblichen Produkten schonen. Es kommt aber auf die Bestandteile an. © Franziska Gabbert
Kernseife ist ein Allzweckmittel. Sie löst Fette und nimmt Schmutzteilchen im Schaum auf.
Kernseife ist ein Allzweckmittel. Sie löst Fette und nimmt Schmutzteilchen im Schaum auf. © Andrea Warnecke
Bei Kalkablagerungen in Wasserkochern hilft Zitronensäure.
Bei Kalkablagerungen in Wasserkochern hilft Zitronensäure. © Andrea Warnecke
In Backpulver ist Natron enthalten - daher nutzen es viele als Putzmittel. Doch die darin enthaltenen Trennmittel Mehl oder Stärke heben die reinigende Wirkung auf.
In Backpulver ist Natron enthalten - daher nutzen es viele als Putzmittel. Doch die darin enthaltenen Trennmittel Mehl oder Stärke heben die reinigende Wirkung auf. © Andrea Warnecke
Auch mit Hausmitteln wie Kernseife oder Zitronensäure lässt sich die Küche putzen.
Auch mit Hausmitteln wie Kernseife oder Zitronensäure lässt sich die Küche putzen. © Christin Klose
Natron gilt als klassischer Fettlöser.
Natron gilt als klassischer Fettlöser. © Andrea Warnecke

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