Tipps und Tricks

Pool im Garten aufstellen: So schützen Sie Ihren Rasen vor Fäulnis

Vater und Tochter liegen im Pool im Garten.
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Die Sommer-Hitze treibt viele ins kühle Nass.

Dieses Jahr planschen viele Familien lieber im Pool im heimischen Garten. Damit der Rasen nicht allzu sehr darunter leiden muss, haben wir hier einige Tipps.

  • Ein Garten-Pool* sorgt im Sommer für kühle Frische und Badespaß auf heimischem Grundstück.
  • Der Rasen hat dabei meist das Nachsehen - und beginnt im schlimmsten Fall zu faulen.
  • Wir haben Tipps für Sie, damit der Rasen den Sommer übersteht.

Noch nie waren Garten-Pools so beliebt wie im Sommer 2020: Weil Freibäder mit Corona-Maßnahmen aufwarten und Seen mit Badegästen überfüllt sind, weichen Menschen viele lieber auf den heimischen Garten aus - sehr zum Leidwesen des Rasens. Die Garten-Pools drücken die Grashalme nämlich nicht nur platt, sondern rauben ihnen auch noch den Sauerstoff. Dementsprechend trocknet der Rasen aus oder beginnt sogar zu faulen - was wiederum einen unangenehmen Geruch nach sich zieht. Mit folgenden Tipps schützen Sie Ihren Rasen im Sommer.

Pool auf Holzpaletten aufstellen: mehr Luft für den Rasen

Da die Fäulnis durch mangelnden Sauerstoff hervorgerufen wird, sollten Sie nach Möglichkeiten suchen, dem Rasen unter dem Pool etwas Luft zu verschaffen: Am besten funktioniert das mit Holzpaletten aus dem Baumarkt, die möglichst stabil sind. Wenn der Pool darauf platziert wird, kann die Luft darunter noch ein wenig zirkulieren. Diese Methode eignet sich aber am ehesten für kleinere aufblasbare Pools, die nicht mehr als 1.000 Liter fassen.

Pool für den Badespaß daheim

Die Regale in Ihrem Baumarkt sind wie leergefegt? Dann lohnt es sich, online nach dem passenden Garten-Pool zu suchen. Dieser Aufstellpool von Intex (werblicher Link) hat einige gute Bewertungen abgestaubt.

Sobald die Europaletten auf dem Rasen stehen - meist müssen mehrere aneinander gereiht werden, damit der Pool Platz hat -, sollten Sie mit einer Wasserwaage sicherstellen, dass die Fläche möglichst eben ist. Danach decken Sie die Paletten mit Abdeckplanen ab, damit sich Holzsplitter nicht versehentlich in den Pool bohren und für Löcher sorgen.

Rasen schützen: Pool auf Terrasse aufstellen

Normalerweise sollten es vermieden werden, den Pool auf einem harten Untergrund wie der Terrasse aufzustellen - schließlich droht beim Sprung ins kühle Nass Verletzungsgefahr. Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie Kunststoffmatten, Malvliese oder Teichfolien unterlegen. Derartige Unterlagen lassen sich auch für den Pool-Gebrauch auf der Rasenfläche verwenden, doch sie verhindern nicht, dass das Gras fault - die Luftzufuhr ist nämlich weiterhin abgeschnürt. Spezielle Unterlagen dienen meist nur zum Schutz des Pools.

Wenn Sie sich entscheiden, den Pool auf der Terrasse aufzustellen, sollten Sie zudem überprüfen, ob sich darunter ein Hohlraum befindet. Große Pools fassen schnell mal mehrere 1.000 Liter und sollten nicht auf einsturzgefährdetem Untergrund aufgebaut werden.

Auch interessant: Familien müssen Planschbecken abbauen - damit Einbrecher nicht darin ertrinken.

Pool im Garten: Rasenmähen zum Schutz vor Fäulnis

Der Rasen soll nur übers Wochenende im Garten aufgestellt werden? Dann schützen Sie Ihr sattes Grün auch schon ein wenig, in dem Sie es vorher kurz mähen. Zwar kann es trotzdem sein, dass es austrocknet, aber immerhin faulen kann es nicht mehr so schnell. Wenn Sie Ihren Pool dauerhaft aufstellen wollen, lohnt es sich manchmal auch, den Rasen an dieser Stelle komplett zu entfernen. Außerhalb der Badesaison verstecken Sie die "kahle" Stelle einfach hinter Blumentöpfen oder einer Mulchschicht.

Alternativ können Sie den Rasen nachsäen, wobei es oft eine Zeit lang dauert, bis die grünen Halme wieder sprießen - und dann eventuell schon wieder der nächste Badespaß ansteht. Schneller, aber teurer geht es mit einem Rollrasen. Eventuell lässt sich der Pool aber auch verschieben, wenn das nächste Mal das Wasser gewechselt wird, sodass nicht immer dieselbe Stelle strapaziert wird. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Brauche ich für einen Pool eine Baugenehmigung?

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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