Plastik im Haushalt: Nicht nur auf die Tüte verzichten

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Plastiktüten schaden der Umwelt.   Foto: Patrick Pleul

Die Plastiktüte sollte der Umwelt zuliebe möglichst abgeschafft werden. Aber nicht nur sie ist ein Problem.

Kiel (dpa/tmn) - Im Haushalt gibt es jede Menge Plastik, das eines Tages zu Plastikmüll wird. Und der schadet natürlich auch Natur und Tieren. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein erklärt, auf was man alles auch achten sollte:

Kosmetika enthalten mitunter Mikroplastik. Die winzigen Teilchen sind zum Beispiel das Scheuermittel in Peelings oder Zahncremes. Umweltfreundlicher Ersatz in der Zahnpasta ist Kreidepulver, für Peelings gemahlene Nussschalen oder Kernpartikel von Steinobst. Erkennen können Verbraucher beim Einkauf der Kosmetikprodukte Plastik als Inhaltsstoff anhand verschiedener Angaben wie PE, PP PET, PES, PA, PUR, EVA, PI oder ANM.

Lebensmittel möglichst frisch und unverpackt kaufen. Und zum Beispiel Joghurt kann statt in Kunststoff auch im Mehrwegglas verpackt werden. Statt der Einmal-Plastikflaschen für Wasser auch Mehrweg kaufen oder gleich Leitungswasser trinken. Das spart sogar Geld.

Haushaltswaren und Utensilien zum Schreiben und Malen statt aus Plastik aus Metall, Holz, Porzellan oder Glas wählen.

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