1. Startseite
  2. Leben
  3. Wohnen

Mücken im Garten: Wie Sie mit Zitrone und Zimt die nervigen Insekten vertreiben

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Andrea Stettner

Kommentare

Mücken können sich im Sommer als wahre Plage im Garten erweisen. Wir zeigen, wie Sie die kleinen Blutsauger vertreiben – oder sogar ganz verhindern.

Ein herrlicher Sommerabend, an dem es sich wunderbar auf der Terrasse entspannen lässt, und dann das: Mücken. Gerade bei feuchtwarmem Wetter scheinen sich die Tierchen geradezu explosionsartig zu vermehren. Um sich vor den Blutsaugern und ihren juckenden Stichen zu schützen, sind allerlei Insektenschutzmittel im Handel erhältlich. Stechmücken lassen sich aber auch auf natürliche Art und mit einfachen Hausmitteln aus dem Garten vertreiben oder sogar vorbeugen. Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

Stechmücke auf einer Pflanze. Gegen Mücken im Garten helfen auch ganz natürliche Hausmittel wie Pflanzen oder Düfte.
garten-mücken.jpg © jeffrey van daele/Imago

Mücken im Garten: Drei Tipps, um Stechmücken fern zu halten

  1. Brutstellen vermeiden: Damit sich Mücken gar nicht erst in ihrem Garten heimisch fühlen und sich dort munter vermehren, sollten sie Mücken möglichst keine Gelegenheit für Brutstellen bieten. Die Insekten vermehren sich in großer Zahl in stehendem Gewässer, also etwa im Gartenteich, aber auch in Regentonnen oder befüllten Gießkannen. Decken Sie Regentonnen deshalb immer ab und verteilen Sie gesammeltes Regenwasser möglichst bald im Beet. Auch Vogeltränken sollten einmal die Woche geleert und gereinigt werden. Gegen Mückenlarven im Gartenteich helfen Fische oder Wasserspiele, welche die Wasseroberfläche in Bewegung halten. Letzteres verhindert die Eiablage.
  2. Düfte: Sind die Mücken erst einmal geschlüpft und schwirren munter im Garten herum, kann man sie nur noch abwehren. Als natürliche Mückenabwehr haben sich vor allem Düfte bewährt, sei es als Kerze oder als Öl für Duftlampen. Versuchen Sie einmal Zitrone, Zimt, Bergamotte, Eukalyptus, Zeder, Sandelholz oder Neem. Zimt hat sich übrigens auch als Hausmittel gegen Ameisen im Hochbeet bewährt.
  3. Pflanzen: Auch bestimmte Gartenpflanzen sondern Düfte ab, welche Mücken gar nicht leiden können. Zur Mückenabwehr eigen sich etwa Pflanzen wie Lavendel, Katzenminze, Pfefferminze, Duftgeranien oder Tomatenpflanzen. Tomaten sollten Sie übrigens immer richtig pflegen, damit sie nicht nur Mücken abwehren, sondern auch eine reiche Ernte davontragen.

Vorsicht: Diese Düfte locken Mücken an

Anders herum sollten Sie Mücken aber auch nicht ungewollt anlocken. Die Plagegeister lieben Schweiß und süße Parfüms. Bevor Sie sich abends nach der Gartenarbeit auf Ihrer Terrasse im Garten niederlassen, sollten Sie sich also am besten abduschen. Auch dunkle Kleidung lockt Mücken magisch an, weshalb Sie helle Oberteile und Hosen bevorzugen sollten. (as)

Auch interessant

Kommentare