Mieter muss Gefährdung durch Schimmel beweisen

Berlin - Bei Schimmel in der Wohnung kann nicht einfach die Miete gemindert werden. Der Mieter muss nachweisen, dass es eine konkrete Gefährdung für seine Gesundheit gibt. Zu was er außerdem verpflichtet ist:

Und er muss Art und Konzentration der Schimmelsporen darlegen. Dafür sei ein ärztliches Attest erforderlich, erläutert die Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien im Deutschen Anwaltverein (DAV) mit Bezug auf ein Urteil des Kammergerichts Berlin (Az.: 12 U 164/09). Im Fall eines Rechtsstreits gebe das Gericht dann ein Sachverständigengutachten in Auftrag.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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