Schutz vor Einbrechern

Alarmsysteme und andere Maßnahmen gegen Einbrüche

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Für einige Bürger in Deutschland könnte die Weihnachtszeit alles andere als besinnlich sein. Nach der Einbruchswelle des Jahres 2014 in verschiedenen Teilen Deutschlands lauern Kriminelle gerade in der Adventszeit auf leere Gebäude.

Die Folgen eines Einbruchs sind nicht nur materiell, wie etwa, wenn die Ganoven Sachbeschädigungen durch Zerstörungen von Fenstern oder Schlössern anrichten oder Güter aller Art wie Wertsachen oder Bargeld entwenden.

Mindestens ebenso wichtig ist die Angst unbescholtener Bürger vor gefährlichen und skrupellosen Verbrechern, die häufig ohne Perspektive, drogenabhängig und prinzipiell zu allem bereit sind. Um also tatsächlich nicht nur sicherer zu sein, sondern sich auch sicherer zu fühlen, kann man verschiedene Maßnahmen in die Wege leiten.

Dies gilt für selten besuchte Ferienhäuser, Anwesen oder Mietwohnungen, welche in der Weihnachtszeit aufgrund von Familienfeiern verlassen sind ebenso wie Lagerhäuser in Industriegebieten oder Mietobjekte mit den Räumlichkeiten kleinerer Betriebe bei Nacht. Ein häufig gewähltes Mittel hierfür sind Alarmanlagen. Sie sind eine sicherlich probate, jedoch nicht allein seligmachende Lösung.

Olympia Alarm Protect 6061

Die vom ETM-Testmagazin mit 91,6 Prozent als „GUT“ bewertete, drahtlose Alarmanlage (08/ 2013) war bereits beim deutschen Erfolgs-Discounter LIDL erhältlich. Das für unter 100 Euro angebotene Set enthält unter anderem eine Notruf- und eine Freisprechfunktion. Olympia Protect 6061 verfügt zudem über vier Fensterkontakte und einen integrierten Bewegungsmelder. Auch eine Fernbedienung liegt bei.

Die an der Wand zu befestigende, silberne Alarmanlage kann durch verschiedene Modi reguliert und auf bis zu 32 Sensoren erweitert werden. Ein LC-Display kann entsprechend der Alarmstufen in Blau oder Gelb beleuchtet werden. Die auf der LIDL-Bestellseite abgegebenen Bewertungen werfen dabei ein gutes Licht auf das zwar in seiner Wirkung beschränkte, dafür aber recht günstige Gerät. Es scheint jedoch lediglich für kleinere Räumlichkeiten, also etwa einzelne Zimmer bei der sogenannten Fallenüberwachung geeignet zu sein.

Lupusec – XT2 Zentrale

Direkt vom Hersteller kommt das All-In-One Alarmsystem Lupusec-XT2 von Lupus Electronics. Im Gegensatz zur günstigen Discounter-Alarmanlage von Olympia liegen hier die Kosten etwa acht Mal so hoch. Doch auch der Umfang des modernen Systems ist deutlich höher.

Das Lupusec-XT2 ist in der Lage, bis zu 160 Gefahrenmelder in zwei unabhängig agierenden Alarmkreisen zu operieren. Jeder dieser Alarmkreise verfügt überdies über vier getrennt schaltbare Zonen. Das System ist über eine eigens entwickelte App von mobilen Endgeräten wie Smartphones, Tablets oder Laptops aus im Prinzip von überall auf der Welt aus bedienbar – vorausgesetzt, eine funktionierende Internetverbindung existiert.

So kann das Lupusec beispielsweise eingerichtet werden, der Alarmstatus oder der Zustand der Wohnung (Fenster, Türen geschlossen und intakt?) überprüft werden. Eine Vielzahl von Sensoren ist bei diesem oder anderen professionellen Systemen erhältlich, zum Beispiel für

  • die Kontrolle von Türen und Fenstern,
  • Temperaturschwankungen, die das Eindringen von Lebewesen (Menschen UND Tiere) anzeigen,

  • Bewegungsaktivitäten,

  • ausströmendes Gas,

  • Wasser,

  • Rauch- oder Feuermeldung sowie

  • Glasbruch.

Eine Zentrale wird mit dem Router verbunden und ein etwaiger Alarm kann dem Besitzer des Systems per SMS, Mail oder CONTACT ID (internationaler Notrufzentralenstandard) übermittelt werden. Ebenso kann auf die Video-Überwachung der Räumlichkeiten oder die der Außenhaut eingegangen werden.

Alternative Methoden

Nicht für jeden Menschen oder für jede Behausung ist eine Alarmanlage notwendig. Auch herkömmliche Bewegungsmelder, die mit der Aktivierung von Licht gekoppelt sind, können Sicherheit bieten, beispielsweise bei durchdacht im Freien oder an Zugängen angebrachten Scheinwerfern. Licht im Haus kann bei Abwesenheit durch die Verwendung von Zeitschaltuhren, die viele Menschen bereits für die Weihnachtsdekoration angeschafft haben, Einbrecher glauben machen, die Bewohner seien daheim.

Ansonsten ist es sinnvoll, das eigene Verhalten zu überprüfen und als selbstverständlich betrachtete Sicherungen noch einmal zu kontrollieren: Sind wirklich vor der Abreise oder den Betriebsferien alle Fenster geschlossen? Sind alle Türen zugezogen? Nicht ratsam sind Bürgerwehren, da sie Privatpersonen in Gefahr bringen und keine rechtliche Grundlage in Deutschland haben. Sinnvoller scheint es, Schlösser zu verstärken oder erneuern oder neue Fenster einsetzen zu lassen und alle Zugangsmöglichkeiten des Hauses durchzuchecken.

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