Tipps zum Kauf von Tisch und Stuhl

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Tische und Stühle sind nicht gerade beliebt beim Einkaufen: Dabei gibt es zum Beispiel witzige barocke Stühle mit Ohren und und Knien. Wichtig beim Kauf ist bei Stühlen die eigene Körpergröße und bei Tischen die Anzahl der Personen.

Zur Grundausstattung einer jeden Wohnung gehören Tisch und Stuhl. Das Sitzen ist seit jeher für den Menschen üblich. Schon vor Jahrtausenden saßen unsere Vorfahren an Tischen, allerdings vor allem um zu essen. Heute sitzt man nicht nur zum Essen am Tisch, sondern auch um viele weitere Dinge zu tun: verhandeln, basteln, einfach plaudern und nicht zuletzt um zu arbeiten.

Heute gibt es nach Auskunft des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie daher eine enorme Vielzahl an Stühlen im Angebot. Materialien sind dabei genauso vielfältig wie Designs. Ob nun gepolstert als Esssessel, als Kombination aus Holz- oder Metallgestell mit und ohne Polsterung, als reiner Holzstuhl oder für Balkon und Terrasse als Flechtwerk aus Kunststoff. Für jeden Geschmack ist das geeignete Material erhältlich.

Sitzprobe bei jedem Stuhl 

Von der Form her gibt es zunächst einmal den kleinen, mittleren und den großen Stuhl. Wichtiger denn je ist heutzutage die Bequemlichkeit. Vor dem Kauf eines neuen Stuhls oder einer Reihe neuer Stühle sollte man unbedingt eine ausgiebige Sitzprobe machen. Nur so kann man feststellen, ob die gewünschte Bequemlichkeit auch wirklich gut ist.

Stühle werden nach Bedarf gekauft und meist nicht als „schönes neues Möbelstück“. Andererseits ist ein Stuhl mehr als ein Einrichtungsgegenstand. Mit ihm ist unser Wohlbefinden direkt verbunden. Wir nehmen mit unserem Körper Besitz von diesem Gegenstand, er dient uns. Deshalb sprechen wir fast „vermenschlicht“ von den Stuhlbeinen und vom Stuhlrücken. Barocke Stühle haben Knie und nicht selten Ohren.

Bei Stühlen die eigene Körpergröße beachten

Stühle sind langlebige Möbel und halten durchschnittlich 8 bis 12 Jahre. Wenn man ein neues Ensemble aus Tisch und Stühlen kaufen möchte, sollte man an eine gute und damit gesunde Sitzhaltung am Tisch denken. Tischplatte und Sitzfläche – so empfiehlt es die Norm – sollten einen Abstand von 27 cm bis 31 cm haben. Orientieren sollten sich Käufer an der eigenen Körpergröße. Ein Esstisch ist in der Regel zwischen 72 cm und 75 cm hoch. Hier gilt: Je kleiner die Personen sind, desto niedriger sollte der Tisch sein und umgekehrt. Selbst die paar Zentimeter machen schon viel bezüglich des bequemen Sitzens aus. Da die Menschen und vor allem die Kinder immer größer werden, sollte eher ein höherer Tisch gekauft werden.

Eckige wie lackierte Tische sind Trend

Was die Tischgröße betrifft, empfiehlt sich eine einfach Faustformel: Pro Person sind 60 mal 40 cm Fläche ein Mindestmaß. Ein Familientisch beispielsweise an dem vier Personen Platz finden, sollte ein Maß von 80 cm mal 120 cm haben. Je mehr Familienmitglieder es gibt, desto größer sollte also der Tisch sein. Die Form eines Tisches sollte nach dem Platz im Raum und dem eigenen Geschmack entschieden werden. Ein runder Tisch nimmt mehr Platz weg als ein eckiger; ein ovaler Tisch hat ein dazwischen liegendes Nutzungsverhältnis. Runde oder ovale Tische sind in aller Regel teurer als eckige.

Beliebter sind derzeit eckige Tische, vor allem die rechteckige Form, auch gern zum ausziehen bzw. erweitern. Das macht Sinn, denn immer mehr Menschen laden Familie und Freunde nach Hause zum Essen ein und brauchen dann eben entsprechenden Platz. Auch bei Tischplatten gibt es heute eine enorme Vielfalt unterschiedlicher Materialien. Entscheidet man sich für Holz, sollte das Holz glatt sein und eine sichtbar gute Qualität haben.

Beliebt sind auch lackierte Holzoberflächen. Ob nun Klarlack oder Buntlack verwendet wurde, lackierte Holzflächen sind vor Schmutz geschützt, sind widerstandsfähig und abwaschbar. Kunststoffoberflächen sind äußerst robust, kratzfest und abwaschbar. Glasflächen sind sehr reinigungsintensiv, denn man sieht jeden Fingerabdruck. Es gibt aber nach wie vor nicht wenige echte Glasfans. Und immerhin hat man bei einem Glastisch die Kinder beim Krabbeln oder Spielen auch noch im Blick, und natürlich auch den Familienhund, der ja gern beim Essen unterm Tisch liegt. (vdm)

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