Hängen statt stapeln

Einen begehbaren Kleiderschrank bauen

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dpa · Angenommen, eine gute Fee würde die eigene Wohnung um ein Zimmer vergrößern. Welches Luxuszimmer würden Sie wählen?

Einer Umfrage des Immobilienportals Immowelt zufolge wäre das für knapp die Hälfte der Deutschen ein begehbarer Kleiderschrank. Im Folgenden einige Tipps, wie man sich diesen Traum selbst erfüllen kann.

Leerstehende Zimmer nutzen

Bevor man sich daran macht, einen begehbaren Kleiderschrank zu bauen, ­ ist eine genaue Planung nötig. Leerstehende Zimmer, wie größere Abstellkammern in der Nähe des Schlaf- oder Badezimmers, eignen sich hervorragend für eine derartige Konstruktion. Wer weniger Platz hat, kann einen Teil des Raumes abtrennen. Eine Möglichkeit wäre, eine neue Wand mithilfe von Rigipsplatten einzuziehen. Eine andere Option ist das Anbringen von Gleittürsystemen oder Schiebevorhängen.

Faustregel für die Maße

Wer einen begehbaren Kleiderschrank bauen möchte, braucht genug Platz. Der Schrank sollte mindestens 1,50 Meter tief und 2,10 Meter breit sein. So bleibt, wenn alle drei Seiten genutzt werden, eine Fläche von 90 mal 90 Zentimetern in der Mitte übrig. Diese Fläche ist nötig, damit man sich bücken kann, ohne anzustoßen.

Vor dem Griff zu Material, Hammer und Schrauber lohnt es sich außerdem, eine Modellzeichnung auf Millimeterpapier anzufertigen. Dafür ist zu überlegen, welche Anforderungen der Schrank erfüllen soll. Wer seine Kleidung aufhängt statt stapelt, benötigt ausreichend Kleiderstangen und Bügel. Legt man seine Hosen und Pullover lieber zusammen, sind vor allem Regalfächer wichtig. Schubladen sollten ebenfalls eingeplant werden, da sie sich für Unterwäsche, Socken und Schmuck gut eignen.

Mindestens ein geschlossenes Element

Zudem ist mindestens ein geschlossenes Element für saisonale Kleidung wichtig. Es lohnt sich aber, mehrere geschlossene Elemente zu integrieren, da sie Kleidung und Schuhe gut vor Staub schützen. Besonders dekorativ sind Schränke mit Glastüren. Eine Bestandsaufnahme des Kleidersortiments hilft, die Innenaufteilung optimal zu planen. 

Wichtige Tipps

  • Platzieren Sie Kleidung, die Sie häufig tragen, auf Augenhöhe. Saisonale Garderobe können Sie weiter hinten oder oben verstauen.
  • Sortieren Sie Ihre Kleidung nach Art – Unterwäsche, Hosen, Pullover – und platzieren Sie die Stücke in der Reihenfolge, in der Sie sie anziehen.
  • Bei offenen Schrank­systemen schützen Kisten, Kleidersäcke und Boxen vor Staub und Schmutz.
  • LED-Leuchten für Schranksysteme sorgen für eine tolle Atmosphäre und ausreichend Licht.

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