Garten

Kleinblütige Zinnien überstehen auch verregneten Sommer

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Damit Zinnien so prachtvoll und lange blühen, müssen sie regelmäßig geschnitten werden.

Die farbprächtigen Zinnien sind eine Zierde fürs Blumenbeet. Nicht alle Arten kommen allerdings gleich gut mit verregneten Sommern zurecht. Wer sicher sein will, sollte schon jetzt kleinblütige Varianten heranziehen.

Berlin - Im Sommer erblühen die Zinnien (Zinnia elegans) in einer großen Bandbreite: In strahlendem Weiß, sonnigem Gelb bis hin zu tiefem Purpurrot kommt die Zierpflanze vor.

Noch im Frühling müssen die einjährigen Blumen im geschützten Frühbeet oder auf der Fensterbank herangezogen werden. Die Samen müssen bei einer Temperatur von mindestens 18 Grad keimen können, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Ins Beet kommen die kälteempfindlichen Blumen aber erst nach den Eisheiligen Mitte Mai. Bis dahin drohen in Deutschland noch Spätfröste.

Wer einen verregneten Sommer fürchtet, sollte auf kleinblütige Zinnien zurückgreifen. Diese vertragen eine schlechte Witterung besonders gut. Außerdem wachsen sie schnell und bedecken den Boden schon nach kurzer Zeit. Gut geeignet sind etwa die Sorte 'Magellan', 'Liliput' oder 'Perserteppich'. Sie blühen reich den gesamten Sommer über - von Anfang Juli bis sogar Ende Oktober.

Damit die Zinnien noch prachtvoller blühen, empfiehlt der BDG einen regelmäßigen Schnitt. Dazu einfach einige Blumen für die Vase abschneiden - so kommt an trüberen Tagen der Sommer direkt ins Haus.

dpa

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