Pflanzenkunde

Jungpflanzen abhärten – mit dieser Methode gelingt es

Junger Mann pflanzt junge Pflanze ins Beet ein.
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Jungpflanzen abhärten: Warum es sich rentiert und mit welcher Methode Sie vorgehen können, lesen Sie hier. (Symbolbild)

Jungpflanzen, die nach den Eisheiligen ins Beet umgesetzt werden, können jetzt darauf vorbereitet werden. Wir verraten, mit welcher Methode Sie das junge Gemüse abhärten.

Mit dem Start in die neue Gartensaison kümmern sich Hobbygärtner bereits im April um Arbeiten im Garten*. Darunter auch notwendige Vorbereitungen rund um die Jungpflanzen. Diese werden meist jetzt schon vorbereitet und in der heimischen Küche auf der Fensterbank vorgezogen. Später, nach den Eisheiligen im Mai, darf das junge Gemüse dann meist ins Beet ausgesetzt werden. Was viele vergessen: Dort sind die jungen Pflanzen plötzlich ganz anderen Witterungsbedingungen ausgesetzt, als sie von der Fensterbank gewohnt sind. Oft lohnt es sich, die Jungpflanzen schon zaghaft darauf vorzubereiten und sie entsprechend abzuhärten. Wie das geht, erfahren Sie hier.

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Jungpflanzen abhärten: Darum lohnt es sich

Die Jungpflanzen im Warmen vorzuziehen, ist grundsätzlich nichts Falsches. Hier können sie von vielen Vorteilen profitieren. Immerhin ist es windstill, die Sonne treibt das Wachstum Stück für Stück an und die Temperaturen bleiben immer gleich. Ideal also, um das junge Gemüse in Ruhe wachsen und gedeihen zu lassen. Nachdem der Frost Mitte Mai durch ist, werden die jungen Pflanzen in das Gartenbeet umgepflanzt. Dort sind sie aber plötzlich dem Wind, knallenden Sonnenstrahlen und schwankenden Temperaturen ausgeliefert. Nicht jede Jungpflanze nimmt das gelassen. Um die Jungpflanzen vor dem Erfrieren oder Verbrennen zu schützen, lohnt es sich also, sie langsam auf das Wetter vorzubereiten. Durch das Abhärten wird immerhin der Stoffwechsel der jungen Pflanzen angeregt und sie können sich langsam an die neuen Gegebenheiten gewöhnen.

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Jungpflanzen abhärten: So gehen Sie vor

Das Abhärten der jungen Pflanzen ist kein großer Akt. Es gibt nur ein paar wenige Regeln, die Sie beachten sollten. Wichtig ist natürlich, dass die Jungpflanzen nach draußen gestellt werden. Aber nicht direkt für einen ganzen Tag. An Tagen mit milden Temperaturen können Sie mit etwa zwei bis drei Stunden beginnen. Danach holen Sie die Pflanzen wieder ins Warme. Am Tag darauf können Sie die Zeit schon leicht steigern und auf drei bis vier Stunden gehen. Am nächsten Tag kann das junge Gemüse schon für volle fünf Stunden an der frischen Luft bleiben. Steigern Sie die Zeit langsam und achten Sie auf milde Temperaturen. Sollten die Tage doch wieder etwas kälter werden, können Sie die Pflanzen auch mit Vlies abdecken.

Einige Tage später können die Jungpflanzen*schon bis in die Abendstunden hinein draußen stehen. Nachts sollten Sie das junge Gemüse aber nicht draußen verweilen lassen. Zumindest nicht, solange es noch zu Frost kommen kann. Bedenken Sie auch, dass die Jungpflanzen trotz Abhärtung erst nach den Eisheiligen ins Beet ausgesetzt werden sollen. Auch wenn diese gut abgehärtet sind, kann der späte Frost auch für sie noch Folgen haben. (swa) *Merkur.de und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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Ist das Unkraut - und darf das bleiben?

Wer Unkraut entfernen will, sollte ihm mit Fugenkratzer und -bürste zu Leibe rücken. Außerdem muss man es ständig jäten, sonst wächst es schnell wieder nach. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Wer Unkraut entfernen will, sollte ihm mit Fugenkratzer und -bürste zu Leibe rücken. Außerdem muss man es ständig jäten, sonst wächst es schnell wieder nach. Foto: Robert Günther/dpa-tmn © Robert Günther
Will man Löwenzahn loswerden, muss man tief graben. Die langen Wurzelausläufer müssen komplett aus dem Boden geholt werden, denn schon kleinste zurückbleibende Wurzelstücke treiben neu aus. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn
Will man Löwenzahn loswerden, muss man tief graben. Die langen Wurzelausläufer müssen komplett aus dem Boden geholt werden, denn schon kleinste zurückbleibende Wurzelstücke treiben neu aus. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn © Mascha Brichta
In einem funktionierenden Ökosystem muss es auch Futterpflanzen für Blattläuse und Raupen geben, die wiederum Nahrungsquelle für Vögel und andere Insekten sind. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
In einem funktionierenden Ökosystem muss es auch Futterpflanzen für Blattläuse und Raupen geben, die wiederum Nahrungsquelle für Vögel und andere Insekten sind. Foto: Robert Günther/dpa-tmn © Robert Günther
Gänseblümchen und Pusteblumen sind hübsch anzusehen, sind strenggenommen aber auch Unkraut. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn
Gänseblümchen und Pusteblumen sind hübsch anzusehen, sind strenggenommen aber auch Unkraut. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn © Karl-Josef Hildenbrand
Unkraut ist in vielen Fällen nichts anderes als ein Wildkraut, wie beispielsweise Giersch. Ärgerlich trotzdem: Es gedeihen in Massen, ohne gepflanzt zu werden. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn
Unkraut ist in vielen Fällen nichts anderes als ein Wildkraut, wie beispielsweise Giersch. Ärgerlich trotzdem: Es gedeihen in Massen, ohne gepflanzt zu werden. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn © Mascha Brichta

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