Big Seven

Immobilienranking: Preise in Frankfurt am Main und Köln steigen im zweistelligen Bereich

München aus der Vogelperspektive.
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Im Immobilienranking der teuersten Städte in Deutschland ist München nach wie vor Spitzenreiter.

Seit Jahren steigen die Preise in den sieben größten und einwohnerstärksten Städten Deutschlands. Eine Entwicklung, die auch vermutlich in Zukunft anhalten wird.

  • Unangefochtener Spitzenreiter bleibt München* mit 8.002 €/m², Köln hingegen ist mit 4.007 €/m² nur halb so teuer.
  • Eigentumswohnungen in Frankfurt sind durchschnittlich 87 m² groß, in München müssen Käufer mit lediglich 72 m² zurechtkommen.
  • Häuser sind in Stuttgart mit 214 m² die größten im Vergleich, am kleinsten sind sie in Hamburg mit 145 m².

Zwischen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart gibt es allerdings einige Unterschiede. Was Käufer für ihr Geld bekommen und wer in welcher Stadt auf den meisten Quadratmetern lebt, hat McMakler, der deutschlandweit lokale Makler, in einem aktuellen Immobilienranking der deutschen Big Seven für die Jahre 2020 und 2019 analysiert.

Immobilienranking: Die Big Seven

München, schon seit langem Spitzenreiter in der Kategorie Kosten für einen Quadratmeter Wohnfläche, bleibt weiterhin unangefochten die teuerste der sieben A-Städte. Mit 8.002 €/m² liegt die bayerische Landeshauptstadt weit vor den durchschnittlichen Immobilienpreisen der anderen Großstädte. Erst mit gehörigem Abstand und einem Durchschnittspreis von 5.906 €/m² folgt die Bankenmetropole Frankfurt am Main. Auf Platz drei liegt Hamburg mit 4.912 €/m². Die einzige Bewegung im Ranking zeigt sich auf den Plätzen vier und fünf. Hier überholt Berlin mit 4.797 €/m² den bisherigen Vierten Stuttgart, mit 4 766 €/m². Im Duell der Karnevalshochburgen ist Düsseldorf etwas teurer. Der Durchschnittspreis liegt in der Radschlägerstadt bei 4.196 €/m². Am günstigsten ist es entsprechend in Köln. Dort müssen Käufer mit durchschnittlich 4.007 €/m² rechnen.

Das Immobilienranking zeigt: Die Marktpreise in den deutschen Städten steigen weiter an.

Die größten prozentualen Steigerungen bei den Kaufpreisen von Wohnimmobilien gibt es in Frankfurt am Main und in Köln. Die Preise in der Mainmetropole legen 2020 im Vergleich zum Vorjahr um satte 13,9 Prozent zu, während sie in der Domstadt um respektable 10,9 Prozent wachsen. Auf Platz drei folgt Berlin. In der Hauptstadt nhmen die durchschnittlichen Kaufpreise für Wohnimmobilien um 7,5 Prozent zu. Geringer hingegen ist der Abstand zwischen Hamburg und München bei den Preissteigerungen. Mit jeweils etwa 5 Prozent Zunahme liegen beide gleichauf. Am geringsten steigen die Preise gegenüber dem Vorjahr in Stuttgart mit 4,7 Prozent und Düsseldorf mit 4,2 Prozent.

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Immobilienranking: Deutlicher Wertzuwachs zu beobachten

„Unsere Analyse zeigt einen weiterhin deutlichen Wertzuwachs für Immobilien in A-Städten. Besonders auffällig ist die dynamische Entwicklung in Berlin. Im Vergleich zu den Zahlen aus 2018 ist die Hauptstadt im Preis Ranking inzwischen an Stuttgart vorbeigezogen. Es ist davon auszugehen, dass innerhalb der kommenden zwei Jahre die Durchschnittspreise für Berliner Immobilien dann auch über den Hamburger Preisen liegen werden“, sagt Felix Jahn, CEO und Gründer von McMakler. Auch Frankfurt verteuert sich deutlich. „Neben den Brexit bedingten Betriebsverlagerungen der Finanzbranche von London nach Frankfurt hält auch der eher schleppende Wohnungsneubau den Preisdruck konstant hoch“, erklärt Jahn.

Tendenz steigend: Vor allem in den Städten Frankfurt a. Main und Köln sind wachsende Mietpreise zu verzeichnen.

Immobilienranking: Eigentumswohnung oder eigenes Haus?

Im Vergleich der Durchschnittsgrößen der im Jahr 2020 zum Verkauf angebotenen Eigentumswohnungen steht Frankfurt mit 87 m² weit oben. Merklich kleiner sind die Wohnungen in Düsseldorf. Hier ist die durchschnittliche Eigentumswohnung nur 79 m² groß. Die Plätze drei bis sechs werden durch Nachkommastellen entschieden. Hier führt Hamburg mit 75,79 m², während Stuttgart mit 75,36 m², Berlin mit 75,32 m² und Köln mit 75,27 m² auf den nachfolgenden Plätzen liegen. Ganz klar am kleinsten ist die durchschnittliche Eigentumswohnung in München mit 72 m². Dennoch ist die durchschnittliche Münchner Wohnung mit etwa 576.144 Euro immer noch um einige zehntausend Euro teurer als die durchschnittlich größere Wohnung in Frankfurt am Main mit 513.822 Euro.

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Wer gerne ein großes Haus haben möchte, sollte in Stuttgart Ausschau halten. Im Ländle können sich Käufer über durchschnittlich 214 m² freuen. Kleiner, aber dennoch großzügig, sind Häuser in Frankfurt am Main mit 189 m² Wohnfläche, dicht gefolgt von Düsseldorf mit im Schnitt 187 m² Wohnfläche. Deutlicher ist der Abstand zum vierten Platz, der Domstadt Köln. Dort können Käufer mit durchschnittlich 171 m² bei den Hausangeboten rechnen. Etwas weniger Raum bieten Häuser in München. Hier sind Häuser in der Regel 167 m² groß. Auch Häuser in Berlin gehören im Vergleich zu den bescheidener zugeschnittenen Heimen. Hier müssen sich Käufer mit durchschnittlich 157 m² Wohnfläche zufriedengeben. Mit 145 m² Wohnfläche sind Häuser in Hamburg hingegen am kleinsten.

Die Datenerhebung von McMakler basiert auf einer Auswertung inserierter Kaufangebote für Häuser und Wohnungen (nur Bestandsbauten, Baujahr bis 2018) verschiedener Immobilienportale für die Jahre 2020 und 2019. Da sich jede Immobilie im Baujahr, der Wohnlage und Ausstattung unterscheidet, sind diese Immobilienpreise keine Grundlage für eine exakte Berechnung des Quadratmeterpreises, sondern dienen als Orientierung.

*Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk

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Sind digitale Wohnungsbesichtigungen im Kommen?

Besichtigung mit dem Roboter
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Auch virtuell kann man sich einen umfassenden Eindruck von einer Immobilie verschaffen. Bestimmte Programme stellen die Objekte detailreich dar. Foto: Kampmeyer Immobilien Gmbh/dpa-tmn © Kampmeyer Immobilien Gmbh
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Roboter können ferngesteuert werden. Das macht Besichtigungstermine vor Ort entbehrlich. Foto: Kampmeyer Immobilien Gmbh/dpa-tmn © Kampmeyer Immobilien Gmbh
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Wohnungsbesichtigung mit vielen Teilnehmern sind in diesen Zeiten eher unangebracht. Makler setzen daher oft auf digitale Möglichkeiten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose

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