Den Marktwert einer Immobilie ermitteln

Immobilienbewertung: Online den Wert einer Immobilie prüfen

Eine Immobilie zu besitzen hat viele Vorteile: Sie bietet ein Dach über dem Kopf oder kann als zusätzliche Einnahmequelle durch Vermieten dienen. Darüber hinaus ist sie eine Kapitalanlage, deren Wert wachsen oder fallen kann.

Den aktuellen Wert einer Immobilie bestimmen Gutachter, die sich ein genaues Bild vor Ort machen und daraus eine detaillierte Analyse erstellen. Hausbesitzer, die schnell und günstig eine Einschätzung benötigen, führen die Immobilienbewertung onlinedurch. Dies ergibt einen ersten Eindruck vom Marktwert der Immobilie und dient als Basis bei Verkaufsverhandlungen, einer ersten Orientierung auf dem Immobilienmarkt oder für die Besteuerung. Die Online-Immobilienbewertung ersetzt jedoch nicht das Gutachten eines Sachverständigen.

Wertermittlung einer Immobilie

Eine Immobilienbewertung empfiehlt sich bei bestimmten Begebenheiten:

- Wer sein Haus oder seine Wohnung verkaufen möchte, erfährt mithilfe der Immobilienbewertung den aktuellen Marktwert des Gebäudes. So kann der Immobilienbesitzer herausfinden, inwiefern durchgeführte Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten sein Eigentum aufgewertet haben. Bei einem starken Wertverlust hat er die Möglichkeit, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um den Marktwert zu steigern.

- Wenn man seine Vermögenswerte offen legen muss – beispielsweise bei der Verhandlung der Ausgleichszahlungen in Scheidungsprozessen – schafft die Immobilienbewertung Abhilfe. Erscheint dem Gericht der veranschlagte Wert zu niedrig, beauftragt es einen Sachverständigen.

- Bei Schenkung oder Erbschaft einer Immobilie legt das Finanzamt nach standardisierten Vorgaben einen Immobilienwert fest. Dieser dient als Basis für die Schenkungs- oder Erbschaftssteuer. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte diesen Wert mithilfe der Online-Immobilienbewertung überprüfen. Im Falle einer Anfechtung benötigt das Finanzamt jedoch das Gutachten eines Sachverständigen.

Das geeignete Verfahren finden

Es gibt drei Verfahren für die Immobilien-Wertermittlung: das Sachwert-, Ertragswert- und Vergleichswertverfahren.

Das Sachwertverfahren eignet sich für eigengenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser und basiert auf dem Grundstückswert und dem Sachwert des Gebäudes. Diese Form der Immobilienbewertung ermittelt die Kosten, die bei einer Wiederbeschaffung oder einer Herstellung von Grundstück und Immobilie entstünden. In den Grundstücks- oder Bodenwert fließen die Erschließungskosten ein. Der Sachwert des Gebäudes setzt sich aus Bauwert, Baunebenkosten sowie dem Wert der Außenanlagen zusammen.

Eine Immobilienbewertung durch das Ertragswertverfahren findet bei Immobilien Einsatz, die einen Ertrag erwirtschaften. Dazu gehören Mietimmobilien sowie Gewerbe- und Betreiberobjekte. Beim Ertragswertverfahren errechnet der Sachverständige zunächst den Grundstückswert. Im zweiten Schritt trifft der Sachverständige eine Prognose über den Reinertrag der zu erwartenden Mieteinkünfte. Von diesem Reinertrag zieht er Bewirtschaftungskosten, Instandhaltungs- und Betriebskosten sowie die Bodenwertverzinsung ab.

Das Vergleichswertverfahren berücksichtigt im Gegensatz zu den anderen beiden Immobilienbewertungs-Arten die aktuelle Marktsituation. Es eignet sich zum Vergleich der Wohnung oder des Hauses mit anderen Gebäuden. Die Vergleichsimmobilien sollten über eine ähnliche Größe und Ausstattung verfügen sowie in der gleichen Region liegen. Außerdem sollte die Bewertung der Gebäude, die in den Vergleich einbezogen werden, nicht zu weit zurückliegen. So erhalten Hausbesitzer eine realistische Bewertung Ihrer Immobilie.

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