Welche Regeln gibt es?

Hund im Auto: So transportieren Sie den Vierbeiner sicher

 3 Labrador Retriever sitzen im Kofferraum im Auto
+
Autofahrten mit dem Vierbeiner sind oft nicht zu vermeiden. Beachten Sie diese Tipps und Regeln für einen entspannten Hund im Auto.

Hunde im Auto gehören zum Alltag. Umso wichtiger ist es, dass die Vierbeiner geschützt sind. Hier finden Sie Tipps für den sicheren Transport des Hundes im Auto.

Ob nun die Fahrt in den Urlaub, das Wandern in den Bergen oder ein Tagesausflug am See – die Autofahrt mit dem Hund im Wagen gehört zum Alltag und lässt sich oft nicht vermeiden. Umso wichtiger ist es, den lieben Vierbeiner zu schützen, damit man während der Fahrt keine böse Überraschung erlebt. Doch, wie transportiert man einen Hund im Auto? Welche Pflicht gibt es? Und wie gelingt die Eingewöhnung in der Hundeerziehung*? Dieser Artikel soll Antworten auf Ihre Fragen liefern.

Hund im Auto: Diese Regeln gibt es

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) sieht für Personen eine Anschnallpflicht vor. Für Hunde und andere Tiere gelten die gleichen Vorschriften. Tiere müssen daher im Auto gesichert werden. Sonst droht ein Bußgeld und der Ausfall der Versicherung bei einem Unfall. Hunden ist freies Bewegen im Fahrzeuginnenraum untersagt. Laut StVO werden Tiere im Auto als Ladung betrachtet. Paragraf 22 der StVO geht auf die Ladung im Auto ein. Diese ist so zu verstauen und zu sichern, dass sie bei Ausweichmanövern oder bei einer Vollbremsung weder kippen noch verrutschen kann.

Auch Paragraf 23 greift beim Transport von Hunden im Auto. So heißt es in der StVO: Wer ein Fahrzeug führt, ist dafür verantwortlich, dass seine Sicht und das Gehör nicht durch die Besetzung, Tiere, Ladung, Geräte oder den Zustand des Autos beeinträchtigt werden. Ein Hund sollte Ihnen also auf keinen Fall ins Lenkrad greifen können.

Wie kann ich den Hund im Auto transportieren?

Beim Transport des Hundes kommt natürlich in allererster Linie die Hundebox in Betracht. Diese ist aber keineswegs Pflicht bei der Autofahrt mit dem Hund. Im Folgenden finden Sie ein paar Alternativen:

  • Der Sicherungsgurt, das sogenannte Hundegeschirr, wird am Sicherheitsgurt im Auto befestigt. Bei Gurten konzentrieren sich die Kräfte auf wenige Punkte, daher sollte das Hundegeschirr im Auto nur bei eher kleineren Hunden angebracht werden.
  • Ein fest verschraubtes Metallgitter trennt den Kofferraum vom Insassenbereich. So bleibt der Hund im Heck des Autos. Eine nicht zu empfehlenswerte Alternative ist ein Netz. Dieses kann den Hund nicht genügend schützen und bei einem Unfall sogar einschnüren.
  • Neben der herkömmlichen Hundebox aus Aluminium gibt es auch Transportbehälter aus Kunststoff. Diese können bei einem Unfall jedoch zu Wurfgeschossen werden. Sichern Sie die Box daher unbedingt mit Sicherheitsgurten.
  • Eine faltbare Hundebox aus Metall oder Nylon mit einer Rahmenverstärkung aus Metall schafft bei Nicht-Gebrauch zusätzlichen Platz.
  • Für kleine Hunde gibt es spezielle Autositze. So können die Vierbeiner auch auf dem Beifahrersitz oder der Rückbank Platz nehmen.

Lesen Sie auch: Hundeführerschein bald Pflicht? Das sollten Hundebesitzer jetzt wissen.

Hund im Auto: Fünf Tipps für die Eingewöhnung

Hunde mögen es nicht, wenn sie in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden. Dies lässt sich bei der Autofahrt nicht verhindern, Sicherheit geht nun mal vor. Jedoch ist es wichtig, dass sich der Hund im Auto nicht gestresst fühlt. Sie sollten Ihren Vierbeiner also auf die Transportbox oder den Sicherungsgurt vorbereiten. Mit diesen fünf Tipps gelingt das:

  1. Bieten Sie Ihrem Hund die neue Transportbox als Kuschelzone für zu Hause an. Statten Sie die Box mit Spielzeug und Decke aus. Warten Sie darauf, bis der Hund sich an die Transportbox gewöhnt. Dann können Sie diese ins Auto stellen.
  2. Motivieren Sie den Hund mit Lob und Leckerli. Aber überfordern Sie den Vierbeiner nicht sofort. Fangen Sie mit kleineren Strecken an und wählen Sie Ziele aus, die wie geschaffen sind für Ihren Hund, wie zum Beispiel ein Hundespielplatz oder eine Wiese. Erst nach einigen Wiederholungen können Sie sich an größere Distanzen wagen.
  3. Auch bei kleineren Hunden, denen ein Sicherungsgurt angelegt wird, sollten Sie langsam mit der Eingewöhnung anfangen. Steigern Sie nur allmählich die Distanzen.
  4. Gerade bei einem Sicherungsgurt ist es wichtig, wenn eine dem Hund vertraute Person anfangs neben ihm sitzt und das Hundegeschirr kontrolliert. So kann vermieden werden, dass der Gurt den Hund verletzt oder er auf der Rückbank hin- und herfliegt. So können Sie vermeiden, dass der Hund von der Autofahrt traumatisiert wird.
  5. Halten Sie Spielzeug, Kuscheltiere oder Leckerlis immer parat. So geben Sie der Fellnase ein Gefühl von Vertrautheit und zeigen ihm, dass es eine normale Situation ist und er sich nicht zu stressen braucht.

(pm) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren: Hund im Home-Office: So klappt der Arbeitstag.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Tränen bei Joker Gregoritsch: Österreich schreibt Geschichte

Tränen bei Joker Gregoritsch: Österreich schreibt Geschichte

EM-Drama in Kopenhagen: Dänen-Star Eriksen kollabiert

EM-Drama in Kopenhagen: Dänen-Star Eriksen kollabiert

Fußball-EM mit Show vor Italien-Türkei eröffnet

Fußball-EM mit Show vor Italien-Türkei eröffnet

Löw-Stars vor EM: Kroos-Warnung und Sorgen um Hofmann

Löw-Stars vor EM: Kroos-Warnung und Sorgen um Hofmann

Meistgelesene Artikel

Hund an der Leine bellt andere an: Das können Sie dagegen tun

Hund an der Leine bellt andere an: Das können Sie dagegen tun

Hund an der Leine bellt andere an: Das können Sie dagegen tun
Corona-Lockdown: Muss ich im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses eine Maske tragen?

Corona-Lockdown: Muss ich im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses eine Maske tragen?

Corona-Lockdown: Muss ich im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses eine Maske tragen?
Ameisen im Rasen? So werden Sie die Krabbeltiere mit Hausmitteln los

Ameisen im Rasen? So werden Sie die Krabbeltiere mit Hausmitteln los

Ameisen im Rasen? So werden Sie die Krabbeltiere mit Hausmitteln los
Mangold richtig ernten: Deswegen brauchen Sie dabei kein Messer

Mangold richtig ernten: Deswegen brauchen Sie dabei kein Messer

Mangold richtig ernten: Deswegen brauchen Sie dabei kein Messer

Kommentare